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VfL: Melser-Solo zum Sieg

WERNE In einem reinen Kampfspiel zitterte sich der VfL Werne gegen die Reserve des SV Herbern zu einem 2:1-Sieg. Höhepunkt einer zerfahrenen Partie war das sehenswerte Solo von VfL-Verteidiger Eugen Melser zum zwischenzeitlichen 2:0.

VfL: Melser-Solo zum Sieg

In dieser Szene trifft SVH-Libero Sven Overs noch den Ball vor VfL-Stürmer Hoffmann. Kurz darauf rutschte er bei einem Klärungsversuch aus und Repenek brachte den VfL in Führung.

Mit der 1:0-Führung, die Repenek in der 30. Minute besorgt hatte, fasste sich Melser in der 83. Minute ein Herz und legte ab der Mittellinie einen unglaublichen Antritt hin. Im Turbogang umkurvte er vier Herberner Abwehrspieler und jagte den Ball von der Strafraumgrenze mit voller Wucht am chancenlosen SVH-Keeper Jens Lassak vorbei in die Maschen.

Die Vorentscheidung? Nein, nur drei Minuten später segelte eine Flanke von Manuel Lachmann an Freund und Feind vorbei - VfL-Libero Drlja hatte den Kopf noch eingezogen - und am langen Pfosten staubte Goran Kos zum Anschluss ab.

Jetzt zitterte der VfL noch einmal ordentlich. Mehrere Standardsituationen sorgten für Gefahr, am Ende behielten die Gastgeber glücklich die drei Punkte zu Hause.

Glück gehabt

Und das Glück stand ihnen schon in Halbzeit eins zur Seite. Herbern hatte mehr vom Spiel, ohne zwingend zu wirken. Der VfL kam nur sporadisch vor das Gäste-Gehäuse. Fuchs Pfostenschuss war die einzige gefährliche Aktion. Dann rutschte SVH-Libero Sven Overs bei einem Klärungsversuch 25 Meter vor dem Tor aus und Sergej Repenek ließ sich nicht zweimal bitten: Er stürmte allein auf Lassak zu, der auch noch ausrutschte, und schob unbehindert zur Führung ein.

Wütende Angriffe der Herberner waren das Resultat. Aschoff löste sich auf gleicher Höhe mit Drlja und ging alleine aufs Tor zu. Statt zu schießen, legte er auf Fiedler quer, Bensalah rutschte im letzten Moment dazwischen.

Letztes Lebenszeichen

In der ersten Minute nach dem Wechsel landete eine Flanke von VfL-Stürmer Hoffmann auf der Latte. Das letzte Lebenszeichen des VfL bis zum Melser-Solo. Aber auch Herbern fehlten die spielerischen Mittel, um den Kasten des VfL ernsthaft in Gefahr zu bringen. Allerdings hätte das Spiel auch anders ausgehen können, wenn ein klares Foul von Melser an Bozaci (69.) mit Elfmeter geahndet worden wäre.

Das Spiel in der Statistik: VfL: Modrzik - Melser, Bensalah (78. Rüsenberg), Müller, Drlja, Fuchs, Mazar (67. Woclawek), St. Goßling, Repenek (74. Weimar), Jaworowicz, HoffmannSVH: Lassak - Bernd Sennekamp, ManuelLachmann, Hölscher, Overs, Adamek, Thomas Sennekamp (52. Kos), Backhove (73. Von der Halben), Aschoff (64. Raphael Lachmann), Bozaci, FiedlerTore: 1:0 (30.) Repenek, 2:0 (83.) Melser, 2:1 (86.) Kos

Trainerstimmen Heiko Schelle, VfL Werne: "Das war heute viel Kampf und Krampf im Mittelfeld. Wir haben uns nach dem 1:0 und aucjh noch nach dem 2:0 viel zu weit hinten rein drängen lassen. Kämpferisch und läuferisch hat es gestimmt, am Spielerischen müssen wir noch hart arbeiten." Hartmut Wenzel, SV Herbern II: "Von zwei schlechten Mannschaften hat die noch schlechtere verloren. Ich bin schrecklich enttäuscht von meiner Mannschaft. Durch Undiszipliniertheiten und mangelnde Einstellung haben wir uns die Punkte wegnehmen lassen."

  

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