Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Vier vor - TV Werne hat die besseren Nerven

WERNE Es war mal wieder spannend in der Ballspielhalle. Erst in der Schlussminute stellte TV Werne den Sieg über den Tabellenletzten Recklinghausen sicher. 85:81. Glück gehabt. Oder genauer gesagt: die besseren Nerven.

/
Das Bild zeigt das Duiell der beiden stärksten Spieler: TV-Aufbauspieler Derrick Breland (am Ball) stellt sich hier der Recklinghäuser Topscoerer Hudson (7) in den Weg.

So hieß es bei der Schlusssirene 85:81 für den TV Werne. Die Gäste, die sich vor dem Spiel von ihren Neuzugängen de Vol und Severing getrennt hatten, waren überraschend stark und hatten mit Neuzugang Hudson (31 Punkte) ihren herausragenden Spieler. Dass man auch gegen das Schlusslicht beim Anpfiff hellwach sein sollte, zeigten die ersten vier Minuten des Spiels. 12:2 führte Recklinghausen, dann 14:4, ehe der TV Werne einen 16:0-Run hinlegte und 20:14 führte. Das zweite Viertel wurde ebenfalls konsequent gespielt und mit 41:31 ging es zum Pausentee. Der schien allerdings den TVern nicht geschmeckt zu haben, denn plötzlich drehten die Citybaskets auf und vor den Schlussabschnitt trennten sie nur noch zwei Punkte (56:58) vom TV Werne.

Spiel steht auf der Kippe

Im letzten Viertel schien das Spiel zu kippen, als Recklinghausen in der 35. Minute mit 70:69 erstmals in Führung ging und Hudson nach einem Fehlpass von Breland auf 72:69 erhöhte. Beim TV fehlte Topscorer Ward nach fünf Fouls, jetzt machte Powell fünf wichtige Punkte in Folge zum 74:74. In dieser kritischen Situation ließ Max Schulze Pals vergessen, dass er bis dahin unter seiner Normalform geblieben war. Denn er brachte mit einem Dreier zum 77:74 den TV wieder in Führung.

Auch den zweiten für das Ergebnis so wichtigen Korb traf ein Nachwuchsspieler: Frederik Meinert erhöhte 50 Sekunden vor dem Abpfiff auf 81:77 - das war die Entscheidung, den Rest spielte der TV routiniert herunter.

Dabei hatte der TV Werne noch den Nachteil, dass sich Ivan Rosic (2:21 vor Abpfiff) das Knie verdrehte und minutenlang regungslos hinter dem Gästekorb lag, nach ärztlicher Betreuung zumindest vom Spielfeld humpeln konnte.

Das ist die Handschrift von Toni Bevanda

Beim TV Werne fiel auf, dass die jungen Spieler konsequenter als zuvor Einsatzzeiten erhielten - das ist ganz deutlich die Handschrift von Toni Bevanda. Der anerkannte Experte, der auch schon einmal den TV und zuletzt die Bundesliga-Damen der BG Dorsten trainierte, unterstützt TV-Coach Volker Kaiser in seiner Arbeit - aus alter freundschaftlicher Verbundenheit. Dagegen verzichtete Recklinghausens Trainer Karbe auf einen Einsatz von Stefan Spermann, der von der Bank aus mit ansehen musste, dass seine früheren Mitspieler regelmäßig eingesetzt wurden.Das Spiel in der Statistik: TV Werne - Citybasket Recklinghausen 85:81 (20:16, 21:15, 17:25, 27:24 )

TV Werne: Meinert 1, Breland 17, Rosic 4, Schulze-Pals 12/2, Naber 1, Wiedey, Ward 26/2, Niehüser 5, Brüggemann 2, Powell 15

Citybasket: Hülsmann, Hudson 31/3, 5 Ass., Mizgalski 11/2, Mijatovic 1, Fischer 6, Langos 10, Gashi 12/2, D. Osinloye 8 / 8 Reb., Spermann

Freiwurf-Quote TV: 15 von 27 (=55%)

 

/
Das Bild zeigt das Duiell der beiden stärksten Spieler: TV-Aufbauspieler Derrick Breland (am Ball) stellt sich hier der Recklinghäuser Topscoerer Hudson (7) in den Weg.

Anzeige
Anzeige