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Völkerball: Titel-Hattrick für die Mädchen

WERNE Die Grundschul-Mädels der Kardinal-von-Gahlen-Schule haben zum dritten Mal in Folge den Völkerball-Pokal gewonnen. Sie jubeln und hüpfen - es ist wuselig in der Turnhalle der Weihbachschule. Und laut.

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Völkerball: Titel-Hattrick für die Mädchen

Den Ball im Anschlag holt diese Kardinal-von-Gahlen-Schülerin aus zum Wurf. Das Ziel hat sie fest vor Augen.

Es ist ein bisschen, wie einen Sack Flöhe hüten. Aber lustig. Und außerdem: "Das kennt man ja schon", sagt Annette Bäter, Lehrerin an der Kardinal-von-Gahlen-Schule, grinsend. Für sie ist es Alltag. Und sie mag es, das merkt man ihr an.

Schrille Schreie, piepsige Anfeuerungsrufe flankieren das letzte Match zwischen der Kardinal-von-Gahlen- und der Wiehagenschule. Die Sympathien sind klar beim Außenseiter. Denn bis jetzt haben die Stockumer Grundschülerinnen jeden Gegner abgeschossen. "Wiehagen, Wiehagen", plärrt es aus den kleinen Kehlen rund ums Spielfeld.Harte Belastungsprobe Die Trommelfelle der anwesenden Lehrer werden einer harten Belastungsprobe unterzogen. Aber das macht ihnen nichts. Gar nichts. Im Gegenteil. Sie haben Spaß. Sie fiebern mit. "Diese Turniere sind eine tolle Sache", sagt Bäter, "sie fördern das Gemeinschaftsgefühl, den Teamgeist." Und Jörg Wilbuer, kommissarischer Schulleiter der Weihbachschule ergänzt: "Es ist schön zu sehen, wie fair die Kinder miteinander umgehen." Außerdem berichtet er, dass es bei den Mädels zwar laut sei - im Vergleich zu den Jungs sei das aber noch harmlos. Wilbuer war es auch, der die Siegerehrung durchgeführt hat. Die Urkunden vor der Brust waltete er seines Amtes.

Mit lobenden Worten verabschiedete er die vielen eifrigen kleinen Sportlerinnen. "Habt ihr gut gemacht", lobt Wilbuer. Auch wenn er nur zweimal kurz zum Gucken in der Halle war, der Leiter der Weihbachschule war beeindruckt. "Einige von den Schülerinnen können schon ganz schön kräftig werfen. Und selbst schwierige Bälle fangen sie noch", so Wilbuer weiter.Verteilung der Urkunden

Als die Urkunden schließlich verteilt - und alle Abmarschfertig waren - kam der große Schulbus. Heimweg war angesagt. Feierabend für die Lehrkräfte. Freizeit für die Kinder.

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