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Vom Ballermann ins Balltraining für die Basketballer

Basketball: LippeBaskets Werne nehmen Training auf

Die LippeBaskets Werne beginnen mit der Saison-Vorbereitung. Noch vor Kurzem schwitzten die Spieler aber nicht in der Halle, sondern auf Mallorca. „Das blut kocht“, drückt Spieler Sebastian Voigt seine Freude auf den Trainingsstart aus.

Werne

von David Reininghaus

, 12.06.2018
Vom Ballermann ins Balltraining für die Basketballer

Auch in der neuen Spielzeit wollen die LippeBaskets am liebsten schnellstmöglich den Klassenerhalt beklatschen. © Michalski

Es geht wieder los: Die LippeBaskets nehmen an diesem Mittwoch, 20 Uhr, in heimischer Halle das Training mit dem Ball auf. Bevor die harte Vorbereitung beginnt, hat sich die Truppe bei der Mannschaftsfahrt aber noch einmal kräftig ausgetobt und von vergangenem Mittwoch bis zum gestrigen Montag auf Mallorca in Megapark und Co. gefeiert.

„Das war sensationell. Unsere Stimmen haben wir da gelassen“, berichtet Point Guard Sebastian Voigt von langen Partynächten. Auch Fans und Freunde waren bei der 50-köpfigen Reisegruppe dabei.

Jens König, Sportlicher Leiter der LippeBaskets, hat nichts dagegen. „Das sind junge Leute, die müssen nicht nach Florenz ins Museum. Die sollen machen, was ihnen Spaß macht. Das ist ja auch gut für das Teambuilding. Hauptsache, man spürt, dass sie wieder Bock auf Basketball haben.“

OP nach Meniskusverletzung bei Voigt

Das trifft besonders auf Voigt zu. Zwischen September und April fehlte er mit einem Meniskusanriss, der im Dezember eine Operation nötig machte. „Jetzt bin ich wieder topfit und da, wo ich sein will“, so der 21-Jährige. In den vergangenen acht Wochen hat er zehn Kilo verloren. „Ich habe gemerkt, dass ich auch wieder agiler werde“, freut er sich über eine höhere Dynamik.

Trainer der Lippebaskets ist weiter Christoph Henke, der ins vierte Jahr geht. König: „Christoph macht das wunderbar. Wir vereinbaren unsere Zusammenarbeit immer per Handschlag.“

Im Kader wird es ein paar Veränderungen geben. Roland Leidag geht studienbedingt nach Karlsruhe, Niklas Keilinghaus geht zurück zum TuS Hamm und Perspektivspieler Kai Küpper geht ein Jahr in die USA, um an einer Highschool zu spielen.

König führt Gespräche mit Centern

Jan König geht in die zweite Mannschaft und soll dort Spielertrainer werden. Fixe Zugänge kann sein Vater Jens König derzeit noch nicht benennen und verweist auf laufende Gespräche. Klar scheint aber, dass nach dem Rückzug seines Sohnes vor allem erfahrene Spieler der Mannschaft weiterhelfen könnten.
„Ich stehe mit zwei Spielern in Kontakt, die richtige Verstärkungen wären, ich hoffe, dass wir uns einig werden“, so König. Bei den beiden umworbenen Center-Spielern handelt es sich aber nicht um Import-Spieler. „Wir gehen da unsere eigenen Wege“, macht König klar.

Nach dem souveränen Klassenerhalt in der Vorsaison er wartet er in diesem Jahr eine weitaus ausgeglichenere und stärkere Liga. Das liegt vor allem an den drei ambitionierten Aufsteigern. TuS 59 Hamm als Meister der Oberliga 3, die TuS Iserlohn Kangaroos 2 als Vizemeister der gleichen Staffel sowie Citybasket Recklinghausen 2 (Meister der Oberliga 4) kommen neu hinzu.

„Hamm will ins erste Drittel, Recklinghausen war in Testspielen gegen uns stark“, warnt König. Die LippeBaskets wollen mehr Spielstärke entwickeln und Ruhe ins Spiel bekommen – und sich so den Ligaerhalt sichern.