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Der Werner SC in der Fußball-Landesliga

WSC erkämpft einen Punkt in Nottuln

Werne Wichtiger Zähler für den Fußball-Landesligisten Werner SC im Kampf gegen den Abstieg: Beim Favoriten Grün-Weiß Nottuln holte die Elf von Lars Müller mit einer mutigen Spielweise ein Remis – hätte dafür aber auch bitter bestraft werden können.

WSC erkämpft einen Punkt in Nottuln

Jannik Prinz (r.) zeigte einige gute Dribblings und war oft kaum zu stoppen.

GW Nottuln – Werner SC 1:1 (1:1)

Es dauerte keine zwei Minuten, bis allen Wernern klar war, dass das Gastspiel in Nottuln kein leichter Weg werden würde. Mit einem lauten Klatschen hatten da die Hausherren das Leder an den rechten Außenpfosten des WSC-Gehäuses gesetzt – und für ein erstes Ausrufezeichen gesorgt. Die Werner zeigten sich hiervon nicht eingeschüchtert, sondern nahmen den Aluminium-Treffer eher als Weckruf.

Mit Erfolg: Nach einer Viertelstunde trieb Pascal Harder den Ball im Zentrum nach vorne zu Dominik Hennes, der hinaus auf die linke Seite zu Jannik Prinz passte. Prinz, der mit einigen guten Dribblings überzeugte, zog in den Strafraum und nahm das Geschenk von Verteidiger Felix Gronover in Form eines ausgefahrenen Beins geschickt an. Schiedsrichter Jan Lohmann zeigte auf den Punkt, WSC-Angreifer Daniel Durkalic verwandelte sicher unten links – 1:0 für den Außenseiter. „In dieser Phase haben wir uns einlullen lassen, der WSC hat die Räume dichtgemacht“, kritisierte Nottulns Co-Trainer Clemens Donner, der Chef-Coach Oliver Glaser an der Seitenlinie vertrat.

WSC erkämpft einen Punkt in Nottuln

Fast noch der Lucky Punch: Wernes Kapitän Joel Simon köpft den Ball kurz vor Schluss über die Latte. So blieb es für den WSC bei einem Punkt in Nottuln – mehr wäre auch zuviel des Guten gewesen.

Doch nach gut 20 Minuten übernahm Nottuln die Initiative und spielte sich viele Gelegenheiten heraus. In der 23. Minute scheiterte zunächst Tim Ahmer am herausstürmenden Sebastian Treppe. Wenige Sekunden später lenkte der starke WSC-Schlussmann, der kurz vor Ende (81.) wegen Knieproblemen raus musste, einen Schuss von Felix Hesker aus zentraler Position mit einem tollen Reflex an die Oberkante der Latte. Fünf Minuten vor der Pause fand Ahmer erneut seinen Meister in Treppe, den Nachschuss klärte Verteidiger Niklas Link vor der Linie.

Und als man schon dachte, die WSC-Abwehr, die ab der 19. Minute ohne Pascal Harder (Adduktorenprobleme) auskommen musste, würde dichthalten, entwischte Ali Shinawi im Rücken der Verteidiger und nickte eine Flanke zum überfälligen Ausgleich ein (43.).

Nach der Pause das gleiche Bild: Nottuln rannte an, der WSC verteidigte mit viel Laufarbeit und sorgte gelegentlich für Entlastungsangriffe. Die großen Chancen aber hatten weiter die Gastgeber. Erst beförderte Gronover am langen Pfosten den Ball über den herausgeeilten Treppe – aber auch über die Latte (61.), dann rettete Dennis Seifert in höchster Not nach einem Ballverlust von Niklas Link am eigenen Strafraum (71.). Zuvor hatte Seifert Glück, dass Ahmer nicht schlau genug war, das Halten des WSC-Verteidigers im Strafraum zu nutzen und einen Elfmeter herauszuholen (65.). Und so wäre dem WSC am Ende gar fast noch der Glückstreffer gelungen, doch Kapitän Joel Simon köpfte nach einem Freistoß knapp über das Tor (87.).

„Wir haben sicher schon souveräner gepunktet, den Zähler nehmen wir gerne mit“, sagte Wernes Coach Lars Müller nach dem Abpfiff. „Wir wollten zum Teil spielerisch zu viel. Das ist zwar löblich, aber nicht angesagt. Am Ende haben wir heute mit Wille und Laufbereitschaft die Niederlage verhindert. Um zu gewinnen, gehört aber mehr dazu“, so sein Fazit.

Mit nun 21 Punkten liegt Werne weiter auf dem 14. Platz, Nottuln (31) rutschte auf Rang 7 ab.

Teams und Tore
GWN:
Wilmsen – Gronover, Markmann, Wenning, Schöne, Grabowsky, Klaus (46. Kreuz), Leifken, Hesker, Shinawi, Ahmer (80. Schöne)
WSC: Treppe (81. Schlossarek) – Seifert, Harder (19. Manka), Simon, Link, Stöver, Runde, Lachowicz, Prinz, Hennes (84. Eisenbach), Durkalic
Tore: 1:0 Durkalic (15., Foulelfmeter), 1:1 Shinawi (43.)

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