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Wallfahrt begeisterte

WERNE 286 Wernerinnen und Werner pilgerten nach Werl. 64 Kilometer lagen vor den Wallfahrern. Für manchen eine Strapaze, für alle ein einmaliges Gefühl der Gemeinschaft.

Wallfahrt begeisterte

<p>Mit dem Kreuz vorneweg kehrten die Pilger zurück.</p>

"Es ist die Gemeinschaft und weil wir alle den Weg zusammen gehen", so Evelyn Gütli über ihre Motivation zum Pilgern. Sie war eine von den 286 Werner Bürgern, die am Wochenende an der traditionellen Fußwallfahrt nach Werl teilgenommen haben.

Bereits am Freitag versammelten sich die Wallfahrer zu einer abendlichen Eucharistiefeier. Nur einige Stunden später, nach einem Gebet in der Klosterkirche, ging es am frühen Morgen um kurz vor sechs Uhr los. Insgesamt sollten 64 Kilometer Fußweg zurückgelegt werden.

Planwagen kam gut an

Zum ersten Mal wurden die Pilger von einem Planwagen begleitet. Pater Suitbert war froh, dass dieser bei den Pilgern gut ankam. Im nächsten Jahr werde er wieder eingesetzt. Vor allem den Kindern habe es dort oben gefallen, sie haben gesungen und gebetet.

Ein weiteres Highlight neben dem gewohnten Ablauf waren die Ehrungen zweier Pilger, die schon lange dabei sind. Karl-Heinz Schlüchter pilgert seit 50 und Bernhard Buitinck seit 60 Jahren. Geehrt wurden sie mit einem passenden Geschenk, der Wallfahrtsplakette von Werl. Nach einigen Zwischenstopps kamen die Pilger gegen Mittag in Werl an und konnten sich über viele weitere Gleichgesinnte freuen.

Am Abend fand in der Basilika die Pilgerandacht mit Lichterprozession statt. Wer im Anschluss daran noch bleiben wollte, konnte in Hotels oder in der dortigen Walburgis-Turnhalle übernachten. Nach dem Pilgeramt in der Wallfahrtsbasilika und einem Abschied mit Dankandacht hieß es am Sonntag wieder zurückwandern in die Lippestadt.

Gespanntes Warten

Um 20 Uhr hieß ein Glockengeläut die Heimkehrer am Kapuzinerkloster willkommen. Auch viele Werner warteten schon gespannt vor dem Kloster, um den Augenblick des Einmarsches nicht zu verpassen. Singend begrüßten die stolzen Wanderer die Wartenden und zogen zum Abschluss der Fußwallfahrt ins Kloster ein.

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