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Neues Geschäft bringt frischen Wind für die Haare

Friseur in Werne

Es soll neues Leben in die Burgstraße in Werne kommen. Judith Nickel eröffnet hier am 2. Juli den Friseursalon „Cuttingroom“. Sie gibt erste Einblicke in das neue Geschäft und erklärt, wie sie den alteingesessenen Betrieben Paroli bieten will.

Werne

von Wilco Ruhland

, 07.06.2018
Neues Geschäft bringt frischen Wind für die Haare

Momentan noch eine Baustelle: Am 2. Juli eröffnet Judith Nickel einen neuen Friseursalon in der Burgstraße. © Wilco Ruhland

Momentan ist das Lokal an der Burgstraße 11 – neben der Kneipe „Burgtreff“ – noch eine Baustelle. Schon länger steht es leer. Doch nur noch bis Anfang Juli. Ab dann entstehen dort, wo sich einst das Geschäft „Frau Haschas Allerlei“ befand, an fünf Plätzen neue Frisuren. In einem separaten Raum soll es zwei Haarwaschplätze geben.

Judith Nickel (40) eröffnet hier am 2. Juli den Friseursalon „Cuttingroom“. Dafür rührt sie über die sozialen Netzwerke schon kräftig die Werbetrommel. Viele Infos lässt sie dort allerdings noch nicht raus. „Ich will das alles noch ein bisschen mysteriös halten“, sagt sie.

Erster eigener Laden

Judith Nickel hat seit 20 Jahren Berufserfahrung und seit fünf Jahren einen Meisterbrief. Sie kommt ursprünglich aus Krefeld. Nachdem sie bei mehreren Stationen (unter anderem in Köln und zuletzt in Lünen) Filialleitungen inne hatte, macht sie in Werne ihren ersten eigenen Laden auf.

„Ich bin vor einem halben Jahr zu meiner Lebensgefährtin nach Werne gezogen“, erklärt sie. Jetzt wäre es Zeit für den eigenen Laden. „Man hat weniger Leistungsdruck, da man sein eigener Chef ist“, beschreibt Nickel die Beweggründe. Unterstützung bekommt sie durch ihre Lebensgefährtin, Sarah Mensler, die selbst allerdings im öffentlichen Nahverkehr beschäftigt ist. „Doch sie hat den Stein ins Rollen gebracht.“

Frischer Wind in der Burgstraße

Der „Cuttingroom“, wie das Geschäft heißen soll, will eine Alternative zu den alteingesessenen Friseursalons bieten. „Ich will frischen Wind in die Burgstraße bringen.“ Wie sie das schaffen möchte? „Ich biete viel Service um den Kunden herum an, wie mal eine Handmassage, eine Gesichtskompresse oder je eine Vorher- und Nachherwäsche der Haare“, erklärt sie. Besonders soll außerdem sein, dass man online Termine vereinbaren kann.

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Zunächst arbeitet sie alleine in der Burgstraße. Ab August beginnt ihre Tochter ihre Ausbildung dort. Doch auch für weitere Auszubildende, die vielleicht schon weiter sind, sei sie offen, meint Nickel. An sechs Tagen in der Woche öffnet der „Cuttingroom“. Montags und samstags dann als halbe Tage.

Momentan erkennt man weder von außen noch von innen, dass hier in Zukunft die Schere geschwungen wird. Doch fest eingeplant ist der 30. Juni ab 12 Uhr als Eröffnungsfeier. Dort will Judith Nickel sich und ihren Laden vorstellen. Ab da soll es auch möglich sein, erste Termine zu vereinbaren.