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Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt

WERNE Im Moment kontrolliert die Polizei in Werne, ob das Licht an den Fahrrädern der Schulkinder funktionstüchtig ist. Bis zu 40 Radler erwischt Hauptkommissar Rudolf Fröhlich und dabei ist niemand um eine Ausrede verlegen.

Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt

An guten Tagen holt die Polizei bis zu 40 Radler ohne Licht von ihrem Drahtesel.

Die Polizei nimmt die Sache ernst: "Wir haben es mit Ermahnungen versucht. Die Einsicht war jedoch nur von kurzer Dauer". Wer jetzt im Dunkeln ohne Licht unterwegs ist, muss zahlen: 10 Euro für die über 14-Jährigen, die Jüngeren bekommen einen Brief mit nach Hause. Für alle heißt es jedoch schieben.

Und auch Erwachsene erfüllen nicht immer ihre Vorbild-Funktion - "für die habe ich überhaupt kein Verständnis", ist Fröhlich über so viel Leichtsinn sauer. Das Licht werde einfach zu sehr vernachlässigt.

Als noch schlimmer empfindet die Polizei die dreisten Ausreden und kann sich ein Schmunzeln oft nicht verkneifen: Seine Batterie am Licht wäre alle, erzählte ein Junge am Dienstag. Den Dynamo am Rad hatte er wohl vergessen.

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