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Wer warf Flasche auf Türsteher?

WERNE Gegen Zahlung einer Geldbuße von 600 Euro an eine gemeinnützige Organisation stellte das Schöffengericht in Lünen das Verfahren gegen einen 35-jährigen Werner ein, dem die Staatsanwaltschaft gefährliche Körperverletzung vorwarf.

In den späten Abendstunden des 28. Januar kam es in einer Werner Szenekneipe zu Pöbeleien unter einigen Gästen. Als Türsteher zwei beteiligte Gäste des Lokals verwiesen, kam es zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Angeklagte eine Flasche in Richtung eines Türstehers geworfen haben soll, die diesen am Kopf traf und erheblich verletzte. Der Türsteher war eine Woche arbeitsunfähig.Zeuge war unsicher

In der Hauptverhandlung bestritt der bereits einschlägig vorbestrafte Angeklagte den Anklagevorwurf. Er will keine Flasche auf einen Türsteher geworfen haben, deswegen habe er sich zu Unrecht des Lokals verwiesen gefühlt. Nachdem auch vernommene Zeugen den Flaschenwurf nicht eindeutig dem Angeklagten zuordnen konnten, stellte das Gericht mit Zustimmung des Staatsanwalts das Verfahren ein.

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