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Fußball Landesliga 4

Werner SC muss nachlegen

werne Das 3:0 gegen Senden am vergangenen Spieltag hat das ganze Potenzial des Fußball-Landesligisten Werner SC offenbart. Um im Abstiegskampf weiter zu bestehen, muss jetzt ein Sieg bei Preußen Lengerich her. Im Hinspiel klappte das schon ganz gut.

Werner SC muss nachlegen

Mit acht Toren ist Dominik Hennes (l.) Werners bester Torschütze. Gegen Lengerich ist er am Sonntag aus privaten Gründen nicht dabei. Foto: Matthias Kerk

Es sind wichtige Wochen für den Werner SC. Am vergangenen Spieltag löste der Fußball-Landesligist sich aus dem Tabellenkeller. Und das mit einem sensationellem 3:0-Sieg gegen den VfL Senden. Schon das Hinspiel gegen den VfL war ein Brustlöser. Damals sei man in der Liga erst so richtig angekommen, meint man unisono im Werner Lager. Jetzt heißt der kommende Gegner Preußen Lengerich. Die Situation heute sei mit der damals aber nicht zu vergleichen, sagt WSC-Trainer Lars Müller. „Wir wissen jetzt, was wir können.“

„Vor acht Monaten war das noch alles anders. Durch das 1:1 gegen Senden hatten wir den Schalter umgelegt. So sind wir dann auch mit einer ganz anderen Euphorie in das Spiel eine Woche später gegen Lengerich gegangen“, so Lars Müller. „Wir hatten damals keine Chance“, erinnert sich Lengerichs Coach Sebastian Ullrich. Werne fegte seine Truppe mit 4:1 vom Platz.

„Es liegt jetzt an uns“, sagt WSC-Trainer Lars Müller

Klar, diese Hochstimmung bei den Wernern nach dem 1:1 gegen Senden in der Hinrunde ist vielleicht nicht ganz mit der jetzigen Situation zu vergleichen. Doch das 3:0 im Rückspiel dürfte dem Team und den letzten Kritikern gezeigt haben, dass die Mannschaft Landesliga-Potenzial hat. „Es liegt jetzt an uns. Wenn wir von Woche zu Wochen punkten, dann reicht das für uns. Was hinter uns passiert, ist dann egal“, sagt Wernes Trainer. Noch sei nichts passiert. „Nur, weil wir jetzt seit knapp einer Woche über dem Strich stehen, heißt das ja noch lange nicht, dass wir gerettet sind“, so Müller.

Die Teams im Tabellenkeller stehen eng zusammen

Seine Warnung ist völlig angebracht, da die Abstände im Tabellenkeller der Landesliga äußerst eng sind. Nur Eintracht Coesfeld auf dem letzten Platz mit nur neun Punkten scheint aus dem Rennen. Burgsteinfurt (19), Gemen (23) und die mit dem WSC punktgleiche Viktoria aus Heiden (24) kämpfen ebenfalls um den Klassenerhalt. Lengerich ist da schon weiter, steht mit 30 Zählern auf Platz neun.

Nicht mit dabei am Sonntag beim WSC sind Dominik Hennes und Niklas Link, die privat verhindert sind. Keeper Sebastian Treppe hat Probleme mit dem Knie, konnte am Dienstag und Donnerstag aber trainieren. „Ich habe die Hoffnung, dass es bei ihm reicht“, so Müller, ebenso wie bei Marvin Stöver, der unter der Woche krank war.

Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Rasenplatz, Stadion Münsterstraße, Münsterstraße 90-92, 49525 Lengerich

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