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Schmitz Cargobull schließt Werk in Berlin - was das für den Standort Vreden bedeutet

mlzWirtschaft

Das Unternehmen Schmitz Cargobull verabschiedet sich von dem Standort Berlin. Wir haben nachgefragt, was das für die geplante Millionen-Investion in Vreden bedeutet.

Berlin

, 06.02.2019 / Lesedauer: 2 min

Die Hauptstadt Berlin ist nicht länger ein Standort von Schmitz Cargobull. Das Werk dort wird aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen. In Vreden allerdings sollen weiterhin mehrere Millionen Euro investiert werden.

„Das Werk Vreden ist Kompetenzwerk für die Kofferaufbauten und mit einem Marktanteil in diesem Segment von über 50 Prozent in Europa ist Schmitz Cargobull Marktführer“, schreibt Pressesprecherin Anna Stuhlmeier auf Anfrage. Die Investitionen sollen es möglich machen, die Kapazität weiter zu erhöhen.

Wirtschaftliche Probleme in Berlin

In Berlin hingegen gab es laut einer Pressemitteilung wirtschaftliche Probleme. Unter dem Namen „V.KO Van Bodies Produktion“ hat Schmitz Cargobull in der Hauptstadt Bausätze für Transporter-Aufbauten zwischen drei und sechs Tonnen gefertigt. Die Qualität der Kofferbausätze habe überzeugt, die Produktion sei jedoch „auf Dauer betriebswirtschaftlich nicht effizient darstellbar“, heißt es in der Mitteilung.

57 Mitarbeiter sind im Werk in Berlin beschäftigt, laut Anna Stuhlmeier laufen derzeit Gespräche. „Die Möglichkeiten zu einer Weiterbeschäftigung an anderen Standorten werden geprüft, ein Sozialplan für den Standort Berlin besteht.“

Auswirkungen auf den Standort Vreden habe die Schließung des Berliner Werkes nicht. Die Produktion dort sei „ein ganz anderes und auch abgeschlossenes Segment und Geschäftsfeld“.

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