27-jähriger Verdächtiger kann ausgeliefert werden

Getötete 22-jährige Ahauserin

Der verdächtige 27-Jährige, der am vergangenen Samstag die junge Frau in Ahaus umgebracht haben soll, kann ausgeliefert werden. Das hat die Staatsanwaltschaft Münster am Mittwochmittag gegenüber unserer Redaktion bestätigt.

AHAUS/BASEL

, 15.02.2017, 12:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rund 200 Ahauser haben am Dienstagabend der getöteten Ahauserin gedacht.

Rund 200 Ahauser haben am Dienstagabend der getöteten Ahauserin gedacht.

Wie Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt aus Münster erklärte, habe sich der Verdächtige mit dem vereinfachten Auslieferungsverfahren einverstanden erklärt. Am Ende sei alles sehr schnell gegangen, erklärte er.

Keine Aussage über Schuld

Über Schuld oder Unschuld des Verdächtigen sage das jedoch noch nichts aus. Bisher sei nur klar, dass es sich bei dem Mann, der in Basel am Dienstagmorgen festgenommen wurde, um den Mann handele, der gesucht werde.

"Wir hoffen jetzt, dass wir den Mann möglichst schnell in unserer Einflussbereich bekommen, um die weiteren Ermittlungen voran zu bringen", erklärte der Oberstaatsanwalt. Wie lange das noch dauere, mochte er am Mittwoch jedoch nicht abschätzen. 

Der 27-Jährige soll am Samstagmorgen die 22-jährige Soopika P. am Hessenweg erstochen haben.

Die vereinfachte Auslieferung ist im Gesetz über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen geregelt. Der Verfolgte muss sich mit dem Verfahren mit der vereinfachten Auslieferung einverstanden erklären.

Das Opfer wird am Mittwochmittag, 15. Februar, um 14 Uhr auf dem Ahauser Friedhof, Zum Rotering 11, beigesetzt. Die Hinterbliebenen hatten, unter anderem auf Facebook und am Tatort sowie bei der öffentlichen Gedenkveranstaltung in der Innenstadt, zu der Beisetzung eingeladen.

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