Erich Weitkamp, Vorsitzender der Sportfreunde Graes, freut sich über die Fördermittel. Im Herbst sollen die Tennisplätze des Vereins saniert und erweitert werden. © Stephan Rape
Moderne Sportstätten 2022

28.800 Euro Förderung: SF Graes wollen die Tennisplätze erneuern

Die Sportfreunde Graes bekommen 28.800 Euro Fördermittel vom Land. Das Geld ist schon fest verplant. Es soll in die Tennisplätze fließen. Die haben es dringend nötig.

Gute Nachrichten für die Sportfreunde Graes: Das Land NRW fördert die Anlage des Vereins in Graes mit rund 28.800 Euro aus dem Programm „Moderne Sportstätten 2022“. Die Staatskanzlei des Landes NRW habe diese Fördersummen jetzt bekannt gegeben, erklärt die CDU-Landtagsabgeordnete Heike Wermer in einer Pressemitteilung.

Für Erich Weitkamp, Vorsitzender der Sportfreunde Graes, könnte der Zeitpunkt nicht besser sein: Der Verein plant nämlich gerade, die beiden Tennisplätze des Vereins zu sanieren und zu erweitern.

Graeser Tennisspieler brauchen mehr Platz

154 Mitglieder zählt allein die Tennisabteilung des Vereins. Da kann es auf den beiden bisherigen Plätzen schon einmal eng werden. „Wir brauchen dringend einen dritten Platz“, sagt der Vorsitzende. Nur so sei der regelmäßige Spiel- und Trainingsbetrieb überhaupt noch aufrecht zu erhalten. Aktuell gebe es Absprachen mit Vereinen in der Nachbarschaft. Dorthin können die Spieler aus Graes ausweichen.

„Aber wir wollen sie natürlich hier im Ort halten und auf unserer eigenen Anlage spielen und trainieren lassen“, erklärt Erich Weitkamp. Für die kommende Tennissaison soll aber noch alles beim Alten bleiben. „Wir hoffen, dass wir im Herbst mit den Arbeiten beginnen können“, sagt er.

Geplant ist, dass die bisherigen Plätze ein Stück verschoben werden. Der dritte Platz soll dann – um 90 Grad gedreht – daneben errichtet werden und ein Stück in die Richtung ragen, wo heute der Parkplatz liegt.

Plätze werden komplett saniert – mehr Flutlicht geplant

Auch der Untergrund soll komplett erneuert werden. „Die Plätze stammen aus dem Jahr 1985“, sagt Erich Weitkamp. Die Drainage funktioniere nicht mehr und müsse ebenfalls komplett erneuert werden. Zusätzlich plant der Verein, die Flutlichtanlage auszubauen. „Bisher können wir nur einen Platz beleuchten“, so der Vorsitzende. Natürlich bleibe es im Sommer länger hell, die erweiterte Flutlichtanlage soll aber dennoch den Spielbetrieb länger möglich machen.

Wenn alles klappt, sollen die Arbeiten im kommenden Herbst beginnen. Dann könnten sich die neuen Plätze über den Winter setzen, bevor dort im Frühjahr 2022 der Spielbetrieb starten könne.

Die genaue Finanzplanung steht aktuell noch nicht fest. Insgesamt geht es um rund 56.000 Euro. Die Hälfte wird durch die Landesmittel gedeckt. Rund zehn Prozent werde der Verein stemmen müssen, glaubt der Vorsitzende. Der Rest soll von der Stadt Ahaus kommen.

Über den Autor
Redaktion Ahaus
Ursprünglich Münsteraner aber seit 2014 Wahl-Ahauser und hier zuhause. Ist gerne auch mal ungewöhnlich unterwegs und liebt den Blick hinter Kulissen oder normalerweise verschlossene Türen. Scheut keinen Konflikt, lässt sich aber mit guten Argumenten auch von einer anderen Meinung überzeugen.
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Stephan Rape

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