40 Jahre Brauchtumspflege

Wessum Einen runden Geburtstag konnten die Wessumer Heimatfreunde auf der voll besetzten Bauerntenne des Heimathauses feiern. Vorsitzender Michael Gerling erinnerte dort an die Ursprünge des Heimatvereins im Jahr 1967.

29.01.2008, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Ehrung der Gründungsmitglieder für 40 Jahre Treue zum Heimatverein Wessum (v. l.): Anni und Josef Nienhaus, Karola und Hubert Hassels, Paula Uhling, Vorsitzender Michael Gerling. Auf dem Bild fehlen Heinz Brüning und Maria Hüßler.  Bütterhoff</p>

<p>Ehrung der Gründungsmitglieder für 40 Jahre Treue zum Heimatverein Wessum (v. l.): Anni und Josef Nienhaus, Karola und Hubert Hassels, Paula Uhling, Vorsitzender Michael Gerling. Auf dem Bild fehlen Heinz Brüning und Maria Hüßler. Bütterhoff</p>

Elf "Gründungsväter" trafen sich damals mit dem Ziel, die heimatlichen Interessen zu wahren und legten den Grundstein für bisher 40 Jahre erfolgreiche Vereinsarbeit.

Ortsvorsteher Heinrich Lefert hob den Stellenwert des Heimatvereins innerhalb der Gemeinde Wessums heraus. Die konsequente Durchführung von Brauchtum und Gemeinschaftspflege habe in den vergangenen Jahren zum Erfolg geführt. Auch die Heimathäuser würden von der Gemeinde und den vielen Vereinen rege genutzt.

Die breit gefächerten Aufgabenfelder fanden sich im Jahresbericht von Schriftführerin Beatrix Wantia wieder. Die Veranstaltungen fanden breite Zustimmung. Herausragend waren dabei die Thüringen-Fahrt, plattdeutsche Beiträge im Hörfunk und als Gottesdienst, der Bürgerabend oder das Kabarett. Immer wieder versuche man eine Verbindung von Brauchtum und Tradition mit dem Orts- und Gemeinschaftsleben herzustellen. Die Heimathäuser seien dabei eine Begegnungsstätte des örtlichen Gemeindelebens.

Die "gute Stube Wessums" bildete auch im Kassenbericht von Schatzmeister Heinz Grotenhoff den größten Einzelposten. Deren weiterer Ausbau wird auch in den kommenden Jahren in mehrerer Hinsicht eine große Herausforderung sein.

Höhepunkt des Nachmittags war der Vortrag von Alfons Nubbenholt aus Ahaus zur Familienforschung. Das Thema Genealogie sei weit umfassender als nur das Zusammentragen von Daten. Dabei erläuterte er die Vielzahl von möglichen Quellen und demonstrierte die Familienentwicklung an einem praktischen Beispiel. hg

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