Vor dem Amtsgericht in Ahaus gab es zwei grundsätzlich unterschiedliche Versionen über den Angriff im vergangenen Oktober. Der Richter glaubte am Ende dem 40-jährigen Zeugen und verurteilte den zigfach vorbestraften Angeklagten zu einer Geldstrafe.
Vor dem Amtsgericht in Ahaus gab es zwei grundsätzlich unterschiedliche Versionen über den Angriff im vergangenen Oktober. Der Richter glaubte am Ende dem 40-jährigen Zeugen und verurteilte den zigfach vorbestraften Angeklagten zu einer Geldstrafe. © Markus Gehring
Amtsgericht

44-Jähriger tritt Ex-Freund der Lebensgefährtin in Wüllen vom Fahrrad

Mit mehreren Tritten hat ein 44-Jähriger einen anderen Mann vom Fahrrad geholt. Auch wenn er vor Gericht eine ganz andere Geschichte erzählte.

Aus voller Fahrt hat ein heute 44-jähriger Mann aus Ahaus im vergangenen Oktober einen 40-jährigen Ahauser vom Fahrrad getreten. Danach trat er weiter zu: zweimal ins Gesicht, mehrfach gegen den Oberkörper. Das sah zumindest der Richter nach der Verhandlung vor dem Ahauser Amtsgericht am Dienstagmorgen so. Dabei hatten Angeklagter und Opfer den Vorfall an der Stadtlohner Straße vor Gericht grundsätzlich unterschiedlich geschildert.

Angeklagter will sich nur verteidigt haben

Opfer schildert Auseinandersetzung grundsätzlich anders

Ehemalige Lebensgefährtin trägt kaum zur Aufklärung bei

Geldstrafe – auch wegen eines langen Vorstrafenregisters

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Redakteur
Ursprünglich Münsteraner aber seit 2014 Wahl-Ahauser und hier zuhause. Ist gerne auch mal ungewöhnlich unterwegs und liebt den Blick hinter Kulissen oder normalerweise verschlossene Türen. Scheut keinen Konflikt, lässt sich aber mit guten Argumenten auch von einer anderen Meinung überzeugen.
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