840 Mann im Einsatz beim Kreisleistungsnachweis

Fitnesstest

Es geht um Schnelligkeit und um genaues Arbeiten. Der junge Feuerwehrmann schnappt sich einen Schlauch und rennt damit die Bahn hinunter. Mit einem gezielten Wurf rollt er das Stück Schlauch aus. Bis dahin, wo seine Kameraden mit der Spritze stehen.

WESSUM

, 07.09.2014, 19:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wasser marsch: An verschiedenen Stationen mussten die einzelnen Trupps sowohl ihre Fitness als auch den sicheren Umgang mit dem Feuerwehrgerät beweisen.

Wasser marsch: An verschiedenen Stationen mussten die einzelnen Trupps sowohl ihre Fitness als auch den sicheren Umgang mit dem Feuerwehrgerät beweisen.

Er zeigte sich von der Einsatzbereitschaft der Gruppen begeistert. „Viele neue Ideen sind heute hier in Wessum aufgelaufen“, lobte Thesing unter den Einsatz der Organisatoren. Der „Löschangriff mit drei C-Rohren“ wurde von den Übungsleitern ebenso bewertet wie der Staffellauf. Hier mussten die Kameraden durch ein Metallrohr robben oder über eine Bretterwand klettern – und das auf Zeit und in voller Montur. Michael Beuker war als Übungsleiter für das Überprüfen der Knoten und Stiche zuständig. An einer speziellen Station übten die Feuerwehrkameraden Knoten wie den doppelten Ankerstich oder den Halbmastwurf. „Da hängt normalerweise ein dreißig Meter langes Seil dran. Das ist der sogenannte Brustbund oder Rettungsknoten, der ist dazu da, um Personen zu sichern“, erklärte Beuker, während sich zwei Schöppinger Löschzugmitglieder erfolgreich an der komplizierten Schlingenarbeit versuchten.

Bezirksbrandmeister Klaus Mönch lobte die gut ausgebildeten Feuerwehrkräfte: „Die Ausbildung ist das, was unter anderem heute hier vollzogen wird. Und die Bedeutung dessen kann gar nicht groß genug bemessen werden.“ Kontakte knüpfen. „Dass so viele Kameraden mit so viel Einsatz am Werke sind, sieht man nicht oft“, pflichtete ihm Landrat Dr. Kai Zwicker bei. Er betonte, wie wichtig das Kontakteknüpfen unter den Kameraden sei. Wie gut die Vernetzung der Feuerwehren klappt, zeigte sich unter anderem daran, dass auch Teilnehmer der Bottroper Feuerwehr am Leistungsnachweis teilgenommen haben. Beim Beseitigen der Schäden, die das Sturmtief „Ela“ Anfang Juni im Ruhrgebiet hinterlassen hatte, waren Feuerwehreinheiten aus dem Kreis Borken ihren Bottroper Kollegen helfend zur Seite gestanden.  

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