Abbruch der Stadthalle ist angelaufen

Bs März 2014

Leichter Nieselregen setzt ein, als der Fachbereichsleiter Immobilienwirtschaft, Norbert Rose, zusammen mit Sachbearbeiter Gregor Verse die Abrissarbeiten an der Stadthalle in Augenschein nimmt. „Schnell im Eingangsbereich unterstellen, noch haben wir da ja ein Dach über dem Kopf“, scherzt Rose.

AHAUS

von von Kai Lübbers

, 25.11.2013, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fachbereichsleiter Immobilienwirtschaft Norbert Rose (links) und Sachbearbeiter Gregor Verse machten sich gestern ein Bild von den Abbrucharbeiten der Ahauser Stadthalle.

Fachbereichsleiter Immobilienwirtschaft Norbert Rose (links) und Sachbearbeiter Gregor Verse machten sich gestern ein Bild von den Abbrucharbeiten der Ahauser Stadthalle.

Nachdem die Bauzäune aufgebaut sind, entkernen Spezialfirmen nun das Gebäude, damit Mitte Dezember die Abrissbagger anrücken und das Gebäude aus den sechziger Jahren dem Erdboden gleich machen können. „Die Baustoffe wie Mineralwolle und teerhaltiger Kleber werden nach Abfallschlüsseln getrennt und dann in der nahen Umgebung entsorgt. Dafür gibt es ein spezielles Entsorgungskonzept“, erklärt Gregor Verse, Sachbearbeiter im Fachbereich Immobilienwirtschaft.

„In den Fensterbänken und in der Kaminkopfverkleidung sind Spuren von Asbest enthalten, aber keine Mengen, die gesundheitlich eine Gefahr darstellen“, fügt Norbert Rose hinzu. Auf dem Grundstück der Stadthalle soll an gleicher Stelle ein Kulturzentrum entstehen, das die neue Stadthalle und die Stadtbücherei beinhaltet. „Es handelst sich um insgesamt 20 000 Kubikmeter Bruttorauminhalt, die abgerissen werden. Die Kosten belaufen sich auf ungefähr 250 000 Euro“, schätzt Fachbereichsleiter Norbert Rose. Die Abbrucharbeiten sollen einschließlich der gepflasterten Außenflächen im März 2014 komplett abgeschlossen sein. Nur bei extremen Witterungsbedingungen wie anhaltendem Frost droht eine längere Pause, ansonsten soll der Abbruch in einem Zug durchgeführt werden. Die Stadthalle wird nach derzeitigen Planungen zur Theatersaison 2015/2016 wieder geöffnet sein und dann in der klassischen Theatersitzordnung 664 Plätze bieten. Bei einem Stehkonvent bieten die neuen Räumlichkeiten bis zu 900 Besuchern Platz. Erstmal muss aber die alte Halle Platz für Neues machen

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