Abenteuer in der freien Natur

23.07.2008, 16:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Singen macht im Freien noch mehr Spaß.  Meisel-Kemper</p>

<p>Singen macht im Freien noch mehr Spaß. Meisel-Kemper</p>

Ahaus Rote Käppis für die 30 Betreuer, darunter 20 Jugendliche, weiße Käppis für die 110 Kinder, die für eine Woche den Schützenplatz im Quantwicker Busch unsicher machen. Quicklebendig sind die Ferienspiele von St. Mariä Himmelfahrt, die seit Jahren an diesem Ort in den Sommerferien stattfinden.

Einige Betreuer wirken ebenfalls schon seit Jahren mit. So wie Doris Ungrund, die ihre eigenen Kinder immer dabei hatte. Mittlerweile engagieren sie sich als Junioren-Betreuer. "Sie sind da einfach reingewachsen", freut sie sich. Betty Farwick ist zum fünften Mal dabei. Sie begeistert sich über eine andere Tatsache: "In diesem Jahr sind mehr männliche Jugendliche als Betreuer dabei. Für die Jungen in den Gruppen ist das gut."

Und die Kinder? Auch bei ihnen gibt es einige, die schon oft dabei waren. "Im letzten Jahr war das Thema Weltall dran, jetzt Abenteuer Natur, das finde ich besser", verrät ein Mädchen, das schon wieder weghuscht, um neues Baumaterial für die Waldhütte zu sammeln. Sie gehört zur Gruppe der "Wilden Hühner". Jede der zehn Gruppen baut ihre eigene Hütte aus Naturmaterialien.

"Morgen geht es nach Zwiebelbrock oder wie der Ort heißt", meint ein anderes Mädchen. "Wir fahren nach Zwillbrock", stellt ihre Nachbarin richtig. In der Naturkundestation werden sie noch mehr erfahren zu den speziellen Projekten der Ferienspiele. Insekten-Nisthilfen und Ohrenkneiferstationen werden gebastelt und zum Abschluss aufgehängt. Ohrwürmer, bestens bekannt als Ohrenkneifer, sind wichtige Blattlausjäger, während Wildbienen, Hummeln und Hornissen unsere Pflanzen bestäuben. Bei so viel Interessantem ist das anfangs schlechte Wetter längst Nebensache. emk

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