Abschied nach 40 Jahren politischer Arbeit

Hermann Pennekamp

VREDEN Viele guten Eigenschaften wurden Alt-Bürgermeister Hermann Pennekamp bei seiner Abschiedsfeier am Freitagvormittag attestiert: Beharrlichkeit, Weitblick, Kooperationsbereitschaft, Überzeugungskraft, Offenheit und Optimismus zählten die Festredner auf – unter anderem.

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 30.10.2009, 18:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hermann Pennekamp (2. v. l.) wurde bei einem Festakt im Feuerwehrgerätehaus feierlich verabschiedet. Der Dank vieler Festredner galt auch seiner Ehefrau Pauline Pennekamp (l.).  Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und seine Lebensgefährtin Sonja Heimann begrüßten den Bürgermeister a.D.

Hermann Pennekamp (2. v. l.) wurde bei einem Festakt im Feuerwehrgerätehaus feierlich verabschiedet. Der Dank vieler Festredner galt auch seiner Ehefrau Pauline Pennekamp (l.). Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und seine Lebensgefährtin Sonja Heimann begrüßten den Bürgermeister a.D.

Bernd Telgmann, Leiter des Gymnasiums, bescheinigte Pennekamp wichtige Weichen für die Schullandschaft gestellt zu haben – „mit dem Blick eines Gärtners: Er hat Bedingungen geschaffen dafür, dass etwas wächst und gedeihen kann.“ „Danke für Deinen westfälischen Dickkopf“ sagte CDU-Fraktionschef Heinz Gewering, der sich an „auch laute“ aber sachliche Diskussionen mit dem CDU-Bürgermeister erinnerte, „trotz der keiner nachtragend war.“

An kontroverse Diskussionen und gegensätzliche Positionen erinnerten auch Reinhard Laurich (SPD), Elmar Kampshoff (UWG) und Helma Benke (Grüne) – doch auch die Opposition hatte nur Lob parat: „Du warst ein richtig guter Bürgermeister“, formulierte es Reinhard Laurich. Pfarrer Guido Wachtel und Pfarrer Klaus Noack stellten die Fähigkeit Pennekamps zum „Netzwerken“ in den Vordergrund, von denen auch die katholische und evangelische Kirchengemeinde profitiert hätten.

Hermann Pennekamp bedankte sich am Ende für die große Unterstützung, die er in Vreden erfahren habe. Die gute Entwicklung sei nicht allein sein Verdienst, „aber ich habe oft moderiert und habe viele mitgenommen“, blickte er zurück.  

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