Am Samstag, 5. Dezember, startete der Verkauf des Ahaus Gin in der Innenstadt. © Laura Schulz-Gahmen
Ahaus Gin

Ahaus Gin: Zwei Freunde machen aus ihrer Passion „eine Hommage an Ahaus“

Zwei Ahauser Freunde haben aus ihrer Liebe zur Trend-Spirituose Gin einfach mal eine eigene Gin-Sorte entwickelt. Die limitierten Flaschen sind eine Hommage an ihre Heimatstadt Ahaus.

Gin findet man mittlerweile in wirklich vielen verschiedenen Ausführungen, als Longdrink, im Cocktail oder pur auf Eis. Die seit Jahren beliebte Spirituose sticht vor allem durch eine Geschmacksnote hervor: Wacholder. Zwei Gin-Liebhaber aus Ahaus haben eine so große Passion für die In-Spirituose, dass sie sich dazu entschlossen, einfach selbst einen Gin zu kreieren.

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Verkauf des Ahaus-Gin hat begonnen

Gin schmeckt natürlich nicht nur Wacholder. Jeder Gin unterscheidet sich von anderen Gin-Sorten durch die unterschiedliche Zusammensetzung sogenannter Botanicals. Diese verfeinern und unterstützen den Wacholdergeschmack und machen so jede Gin-Sorte individuell.

Thomas Meinker (42) und Christian Zevenbergen (41) sind zwei, wie sie selbst sagen „Ahauser Jungs“. Sie sind seit mehr als 30 Jahren befreundet und teilen die Begeisterung für Gin. Am Samstag, 5. Dezember, war an einem Verkaufsstand in der Ahauser Innenstadt der Verkaufsstart für ihren eigenen Gin.

Homage an Ahaus

„Vor vier Jahren hat uns der Gin-Hype erreicht“, erzählt Thomas Meinker im Gespräch mit der Redaktion. Seitdem haben die zwei Freunde verschiedene Gin-Proben gemacht und haben an einem „Make-your-own-Gin-Seminar“ teilgenommen. „Dort war auch ein Brennmeister“, erinnert sich Thomas Meinker zurück. Mit ihm konnte man selbst Gin entwickeln und der wurde dann nach Hause geliefert.

Und dann kam den beiden „Ahauser Jungs“ die Idee: „Wir machen jetzt mal etwas für Ahaus“. Die zwei Freunde sind sehr heimatverbunden und wollten mit selbst kreiertem Gin eine Hommage an die Stadt Ahaus liefern.

„Ein paar Wochenenden eingeschlossen“

„Wir haben uns dann ein paar Wochenenden eingeschlossen und haben viel geschrieben und gezeichnet“, sagt Thomas Meinker. Für das edle Etikett haben die zwei mit Grafikern zusammengearbeitet.

Auch am Design des Etiketts für den Ahaus Gin tüftelten die Ahauser Freunde mit.
Auch am Design des Etiketts für den Ahaus Gin tüftelten die Ahauser Freunde mit. © Laura Schulz-Gahmen © Laura Schulz-Gahmen

Besonders wichtig beim Gin war den beiden, dass ein qualitativ hochwertiges Produkt entsteht. Dafür haben Christian Zevenbergen und Thomas Meinker mit den Brennfreunden aus Düsseldorf und der Destillerie Eicker und Callen aus Wanne-Eickel zusammen gearbeitet.

So schmeckt der Ahaus Gin

Herausgekommen ist dabei ein Gin, der im Geschmack vorwiegend die feinen Noten der Goji-Beere, Mate und Zitronenmelisse herauskitzelt. Wer seinen Gin gerne zum Long-Drink macht und den beliebten Gin-Tonic favorisiert, für den hat Thomas Meinker einen Tipp: „Ich finde dazu passt gut ein Indian Water.“

Viele geben ihrem Gin-Tonic ein Stück Gurke hinzu, um den Wacholdergeschmack zu unterstützen. Andere verfeinern ihre Drinks mit Kräutern, Beeren, Gewürzen oder Obst. Thomas Meinker findet, dass zum Ahauser Gin besonders gut Orange, Rosmarin oder der Klassiker Gurke passt. „Aber auch ohne eine Zugabe schmeckt der Ahauser Gin bereits exotisch und fruchtig“, sagt der 42-Jährige, sodass keine Zugabe mehr nötig ist.

Flasche 1 von 1000 wird für den guten Zweck versteigert

Insgesamt haben die „Ahauser Jungs“ eine Charge von 1000 Flaschen produziert. „Es ist eine limitierte Edition“, sagt Thomas Meinker, „alle Flaschen sind handsigniert und haben eine Nummer von 1 bis 1000“.

Flasche 1 von den 1000 Flaschen wird für einen guten Zweck versteigert. „Die erste Flasche ist sehr begehrt, wird aber versteigert“, so Meinker. Vom 13. Dezember bis zum 20. Dezember läuft die Versteigerung über alle Kanäle. Der Erlös kommt zu 100 Prozent der Ahauser Nothilfe zugute. „Die unterstützt Projekte für Kinder und Jugendliche in Rumänien“, sagt Thomas Meinker.

Verkauf bis alle Flaschen weg sind

Verkauft wird der Ahaus Gin seit Samstag, 5. Dezember, in der Ahauser Innenstadt. Bis Weihnachten stehen Christian Zevenbergen und Thomas Meinker jeden Samstag von 10 bis 18 Uhr in der Innenstadt.

Über die Autorin
Redakteurin
Laura Schulz-Gahmen, aus Werne, ist Redakteurin bei Lensing Media. Vorher hat sie in Soest Agrarwirtschaft studiert, sich aber aufgrund ihrer Freude am Schreiben für eine Laufbahn im Journalismus entschieden. Ihr Lieblingsthema ist und bleibt natürlich: Landwirtschaft.
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Laura Schulz-Gahmen

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