Weniger Betrieb als bei einem regulären "Ahaus leuchtet auf" und doch eine brechend volle Innenstadt: Am Freitagabend rückte die Pandemie in der Ahauser Innenstadt fast ein bisschen in den Hintergrund. © Kip-Pic
Viele Besucher

Ahaus leuchtet auf – die Pandemie scheint da für einen Abend vergessen

Der Winterzauber hat begonnen. Auf Abstände oder Masken hat am Freitagabend in der Innenstadt kaum jemand geachtet. Die Bürgermeisterin hofft auf die Selbstverantwortung jedes Einzelnen.

Es ist 17.30 Uhr am Freitagabend als Bürgermeisterin Karola Voß auf den großen roten Knopf drückt: Die Weihnachtsbeleuchtung flammt auf. Ahaus leuchtet auf. Lichterketten quer über der Marktstraße, der große Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz, die Videoinstallation, die die Marienkirche in bunte Lichtfiguren taucht. Dazu Weihnachtsmusik, der Duft von Glühwein und Gebratenem – ein fast idealer Abend für die erste Vorweihnachtsstimmung. Vielleicht ist ein bisschen zu warm. Und dann ist da noch die Inzidenzzahl, die am Freitag im Kreis Borken auf alarmierende 202,2 gestiegen ist.

Nicht so voll wie zu einem normalen „Ahaus leuchtet auf“

Besucher werden am Freitagabend in der Innenstadt nicht kontrolliert

Stichprobenkontrollen auf Einhaltung der neuen Regelungen

Ahaus leuchtet auf – viele Menschen achten nicht auf Abstände oder Masken

Strengere Regeln wurden am Donnerstag beschlossen

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Redakteur
Ursprünglich Münsteraner aber seit 2014 Wahl-Ahauser und hier zuhause. Ist gerne auch mal ungewöhnlich unterwegs und liebt den Blick hinter Kulissen oder normalerweise verschlossene Türen. Scheut keinen Konflikt, lässt sich aber mit guten Argumenten auch von einer anderen Meinung überzeugen.
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Stephan Rape

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