Ahaus zeigte Zurückhaltung beim Thema Wahlcomputer

AHAUS Der Stopp des Einsatzes von Wahlcomputern durch das Bundesverfassungsgericht hat die Stadt Ahaus in ihrer zurückhaltenden Einschätzung bestätigt. Die Wahlcomputer waren schon in der Vergangenheit für zu teuer und rechtlich unsicher befunden worden.

03.03.2009, 17:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Wir haben auch mit dem Gedanken gespielt, in Ahaus Wahlcomputer einzusetzen. Wir haben uns den Einsatz der Geräte auch schon in unserer Partnerstadt Haaksbergen angeschaut", erklärte gestern Werner Leuker, Wahlorganisator im Ahauser Rathaus. "Uns haben aber die hohen Kosten abgeschreckt. Und eben die rechtliche Unsicherheit." In Ahaus werden weiterhin rund 150 Wahlhelfer an den Wahlabenden die Kreuzchen auf den Stimmzetteln zählen. "Es wird bei drei Wahlen in diesem Jahr sicher nicht einfach, Wahlhelfer zu gewinnen. Aber ich bin optimistisch, dass es gelingt", so Leuker. In der vergangenen Woche hätten sich sogar schon einige Freiwillige gemeldet. gro

Lesen Sie jetzt