Gartenreisen vom Sofa aus: Buch „Erzählungen vom Glück“ macht’s möglich

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„Gärten – unsere Erzählungen von Glück“ heißt das Buch, das Christoph Laade veröffentlicht hat. Es ist kein Sachbuch – es regt mit kleinen Geschichten die Fantasie an. Und weckt Reiselust.

Ahaus

, 14.10.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gärten haben Christoph Laade schon immer fasziniert. Seit mehr als 25 Jahren weckt oder verstärkt er die Begeisterung vieler Menschen, indem er sie in besondere Gärten bringt. „25 Jahre Gartenreisen sind 25 Jahre voller Entdeckungen“, sagt der Ahauser. Und voller Erlebnisse und Empfindungen. Einen kleinen Eindruck von dieser großen Fülle können sich die Leser des Buchs „Gärten – unsere Erzählungen von Glück“ verschaffen. Es ist alles andere als ein Sachbuch.

Dieses Buch hat auch mit Corona zu tun. Christoph Laade hat die Zeit genutzt, die er durch den Lockdwon hatte. Gezwungenermaßen. Texte schreiben und heraussuchen statt der geplanten Gartenreisen, die natürlich vor allem im Zeitraum Mai bis August angesetzt sind. Denn der gelernte Gärtner und studierte Gartengestalter hat nicht extra nur für das Buch geschrieben: „Nach den Reisen schreiben wir immer Reflexionen. Bislang standen einige Texte auf unserer Internetseite.“

Buch lässt Leser teilhaben

Mit „uns“ meint der 61-Jährige vor allem seinen Kompagnon Bert Vermejden, aber auch verschiedene Reiseleiter, die Texte und Fotos beigesteuert haben. Sie alle haben viel erlebt und empfunden. Und das Buch lässt die Leser daran teilhaben. Zum Beispiel an das persönliche Geistererlebnis von Christoph Laade, der sich in einem Garten in Yorkshire plötzlich und ganz unvermittelt an seine Großmutter erinnerte.

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Zuvor hatte die Reisegruppe in dem Schloss Burton Agnes Hall die Geschichte einer unschuldig Enthaupteten gehört, die durchs Schloss geistern sollte. „Und dann kam mir im Garten nebenan meine Oma in den Sinn“, erzählt der Ahauser und lacht. Die Auflösung kam erst Wochen später, als er mit seiner Schwester die Fotos von dort durchschaute: „ Das sind ja die selben Wicken wie bei Oma, die so gut gerochen haben.“ Der Geruch war es also – und nicht die Schauergeschichte.

Christoph Laade: „Garten ist kein Pflichtprogramm“

Die Sinne spielen ja nun keine unerhebliche Rolle, wenn es um Gärten geht. „Garten ist kein Pflichtprogramm, da steckt jeder etwas von sich rein“, sagt Christoph Laade. Eindrücke aus England, Belgien, den Niederlanden, aus Frankreich, Italien oder auch aus Marokko werden dem Leser geboten, kleine Geschichten von Gesprächen mit Teilnehmern, von der Versuchung, mal einen Steckling mitgehen zu lassen oder vom winterlichen Brügge und der floralen Weihnachtsausstellung dort.

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Christoph Laades Buch ermöglicht eine Gartenreise auf dem Sofa – der Leser muss sich nur drauf einlassen. Viele Fotos von schönen und außergewöhnlichen Gärten und Landschaften regen dazu die Fantasie an. Sie wirken mit und ohne die dazugehörigen Geschichten .

Das Buch ist im Bonifatius-Verlag erschienen und kostet 21,50 Euro. In Ahaus ist es in der „Lesezeit“ am Markt oder bei Christoph Laade selbst, Tückingstraße 29, erhältlich.

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