Ahauser Jugendliche wünschen sich eine Parkour-Strecke im Freizeitgelände Ork

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In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 12. März geht es um weitere „Leuchtturm-Projekte“ in Ahaus. Eine Parkour-Strecke gehört dazu.

Ahaus

, 04.03.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bekommt das Freizeitgelände Ork nach dem Leuchtturmspielplatz „Westernstadt“ und der Mountainbike-Strecke ein weiteres Highlight? Gut möglich – denn am Rande der Etatverabschiedung klang in der jüngsten Ratssitzung die Möglichkeit an, dort eine Parkour-Strecke zu errichten. Parkour ist eine Sport- und Fortbewegungsart, bei der Hindernisse nur durch Körperkraft überwunden werden.

Das Freizeitgelände mit seinen verschiedenen Spielflächen wird seit 1999 mit verschiedenen Spielgeräten wie einer Seilbahn, dem Skateplatz und vielem mehr bedarfsgerecht ergänzt. Das Freizeitgelände soll auch für überregionale potenzielle Nutzer attraktiv werden.

„Wir sind in der Vorbereitung, den Parkour zu planen“, antwortete Beigeordneter Werner Leuker auf eine entsprechende Frage. Eine solche Strecke hatten sich schon im Jahr 2017 ältere Kinder und Jugendliche gewünscht. Mehr Informationen soll es in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Dienstag, 12. März, geben. Das Gremium tagt um 18 Uhr im Pfarrheim in Graes, Hauptstraße 1.

Auch in den Ortsteilen sollen Spielplätze entwickelt werden

Kurz diskutiert wurde in der Ratssitzung über den für das Projekt vorgesehenen Betrag. „Wenn das in einen größeren fünfstelligen Betrag geht, weiß ich nicht, ob das zur Spielraumplanung gehört“, sprach Christian Rudde (CDU) die finanzielle Dimension an. Insgesamt steht im Etat für die Entwicklung der Leuchtturmspielplätze ein Budget von mindestens 100.000 Euro zur Verfügung, erklärte Beigeordneter Werner Leuker.

Die Frage, ob denn mit dem Parkour ein dritter Leuchtturm-Spielplatz entsteht, beantwortete Ratsherr Dieter Homann (UWG): „Es gibt keinen dritten Leuchtturm-Spielplatz. Es gibt einen zweiten, der ausgebaut wird.“ So sah es auch Werner Leuker, die Parkour-Strecke sei ein Teil davon und richte sich an ältere Jugendliche. Auf die Frage, ob bei der Spielraumplanung auch an die Ortsteile gedacht werde, antwortete Leuker so: „Für die Ortsteile ist auch Geld da. Wir werden auch dort Spielplätze entwickeln.“

Insgesamt sei es Zielsetzung der Verwaltung, das Spielen in Ahaus qualitativer aufzustellen. Dafür stehen seit 2015 und über einen Zeitraum von fünf Jahren jährlich 100.000 Euro im Haushalt zur Verfügung. „Wir überlegen jedes Jahr mit Jugendlichen, was gemacht wird. Wir wollen nicht am Bedarf vorbei bauen.“ Deshalb gibt es in Ahaus die Jugendpartizipation. Dabei werden Projekte mit Kindern und Jugendlichen unter Beteiligung von Lokalpolitikern, dem Jugendwerk und der Verwaltung geplant und verwirklicht.

Jugendliche dürfen spontan Wünsche und Ideen äußern

In der Sitzung am 12. März werden Kinder und Jugendliche einige dieser Vorhaben vorstellen. Entstanden sind sie bei Gesprächen mit Schülervertretern, der „Ideenschmiede Rathaus“, den Mitteilungen aus den Postboxen an der weiterführenden Schulen, sowie den Kontakten aus der täglichen Arbeit der Mitarbeiter des Jugendwerkes und des Fachbereichs Jugend.

Kinder und Jugendlichen können aber auch noch in der Sitzung spontan Wünsche und Ideen äußern. Der Jugendhilfeausschuss entscheidet darüber, welche der Projekte in nächster Zeit geplant und umgesetzt werden.

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