Ahauser Schüler haben Hundekot auf Gehweg satt – Schilder sollen Abhilfe schaffen

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Vor dem Gehweg der Overbergschule liegt ständig Hundekot, berichten die Schüler. Sie haben jetzt mit der Schulsozialarbeiterin Schilder gestaltet, die auf diesen Missstand hinweisen.

von Marie Epping

Ahaus

, 23.02.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit einiger Zeit ziert Hundekot die Grünflächen der Overbergschule am Rentmeisterskamp. Nicht nur das, auch die Gehwege liegen voll.

Doch Schulsozialarbeiterin Kristin Hölker hatte es satt, „jeden Morgen durch Hundehaufen zu laufen“, erzählt sie.

Schulsozialarbeiterin Kristin Hölker und Schüler der Overbergschule, die an der Schilder-Aktion beteiligt waren.

Schulsozialarbeiterin Kristin Hölker und Schüler der Overbergschule, die an der Schilder-Aktion beteiligt waren. © Marie Epping

Die Schüler und Lehrer nähmen den Kot an ihren Schuhen mit in die Klassen und das sei wirklich nicht schön. Auch die Schüler ärgern sich: „Immer laufen wir da durch“, sagt ein Overbergschüler am Donnerstag. Alles stinke fürchterlich. „Man kann ja ganz einfach mal eine Tüte mitnehmen“, appelliert ein Schüler an die Hundehalter. „Wenn wir für jeden Haufen zehn Euro nehmen würden, wären wir reich“, sagt ein anderer Schüler.

Stinkende Hinterlassenschaften

Die stinkenden Hinterlassenschaften würden vor allem am Wochenende entstehen. „Da ist die Schule unbeaufsichtigt“, sagt Kristin Hölker. Und an jedem Montagmorgen gäbe es dann wieder die böse Überraschung.

Die Schüler, die Ordnungsdienst für den Schulhof hätten, müssten nun wirklich nicht den Kot wegmachen. Schulsozialarbeiterin Kristin Hölker hatte zu Wochenbeginn eine Idee: Schilder gegen Hundekot. Am Dienstag gestalteten elf Schüler die Schilder.

Eindringliche Botschaft

„Wir mögen Hunde, aber nicht deren Hinterlassenschaften. Also sei kein Schwein und pack das Häufchen ein“, heißt es zum Beispiel auf den Schildern. Die kreativen Bilder unterstützen die eindringliche Botschaft an die Hundebesitzer. Dabei ging es aber nicht darum, dass die Schüler keine Hunde mögen, erklärt Kristin Hölker.

Kontakt mit der Stadt

Ein Anlieger der Schule fand die Idee so gut, dass er auch schon ein Schild aufstellte. Ein Passant äußerte sich am Donnerstag so: „Ich habe selber lange einen Hund gehabt. Eine Tüte mitzunehmen, das ist ja nicht so schwer.“ Die Aktion der Schüler sei gut.

Die Stadt wurde auch schon kontaktiert, berichtet Kristin Hölker. Vielleicht werde ein Box mit Hundekotbeuteln aufgestellt. Bis dahin müssen die Schilder für Ordnung sorgen.

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