Ahauser Schulen gedenken der Opfer des Amoklaufs von Winnenden

AHAUS Viele Gespräche, Gebete und Fahnen auf halbmast - der Amoklauf von Winnenden hat gestern auch viele Spuren der Anteilnahme in Ahauser Schulen hinterlassen.

12.03.2009, 16:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Großen Gesprächsbedarf vor allem bei den jüngeren Schülern sah auch der Schulleiter des Alexander-Hegius-Gymnasium, Joachim Engelhardt. "Die Kinder wollen darüber sprechen und sich so entlasten. Und das geht am besten im vertrauten Umfeld der Klasse. Wir werden wieder ein Kondolenzbuch auslegen. Das haben wir nach dem Amoklauf von Erfurt auch gemacht. Das hat unseren Schülern gut getan und auch der Schule in Erfurt. Die Schulleiterin hat sich später ausdrücklich für die Anteilnahme bedankt."

. Dafür gabe es anschließend im Unterricht viele Gelegenheiten.

Großen Gesprächsbedarf vor allem bei den jüngeren Schülern sah auch der Schulleiter des Alexander-Hegius-Gymnasium, Joachim Engelhardt. "Die Kinder wollen darüber sprechen und sich so entlasten. Und das geht am besten im vertrauten Umfeld der Klasse. Wir werden wieder ein Kondolenzbuch auslegen. Das haben wir nach dem Amoklauf von Erfurt auch gemacht. Das hat unseren Schülern gut getan und auch der Schule in Erfurt. Die Schulleiterin hat sich später ausdrücklich für die Anteilnahme bedankt."

Auf Gespräche im Klassenverband setzten gestern auch Willi Möllers, Leiter der Realschule im Vestert und Rudolf Homann, Leiter der Anne-Frank-Realschule. Er, so Möllers, habe alle Kollegen gebeten, genau darauf zu achten, wo das Bedürfnis nach Gesprächen bestehe und darauf einzugehen. "Ich persönlich habe vor allem in der zehnten Klasse den großen Wunsch nach Aussprache gespürt, stärker noch als bei den jüngeren Schülern." Nach Ansicht von Rudolf Homann müssten die Lehrer dabei sehr behutsam vorgehen. "Wir wollen nicht Ängste oder Panik erzeugen, sondern auf Gesprächswünsche reagieren." Alle Schulleiter haben schon lange vor dem jüngsten Amoklauf in Zusammenarbeit mit der Polizei Notfallpläne erarbeitet. Sie werden jetzt im Einzelfall noch überarbeitet - zum Beispiel um ein Kapitel Lautsprecherdurchsagen. Die meisten Schulleiter der befragten Schulleiter wünschten sich zudem auch mehr Schulpsychologen und -sozialarbeiter. Eine große Bedeutung hätten aber auch die Klassen- und Vertrauenslehrer und natürlich die Eltern. gro

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