Vereinsleben im Film

Alte Film-Schätze vom FC Ottenstein werden im Stadtarchiv digitalisiert

Das Ahauser Stadtarchiv hat das Filmarchiv, mit allen Filmdokumenten des Vereinslebens, vom FC Ottenstein übergeben bekommen. Dabei ist einer der ältesten erhaltenen Farbfilme Westfalens.
Der FC Ottenstein übergibt sein Filmarchiv an das Ahauser Stadtarchiv: (v.l.)  Stadtarchivar Max Pfeiffer, Beigeordneter Werner Leuker, Helmut Haveresch und  Frank Lefering vom FC Ottenstein.
Der FC Ottenstein übergibt sein Filmarchiv an das Ahauser Stadtarchiv: (v.l.) Stadtarchivar Max Pfeiffer, Beigeordneter Werner Leuker, Helmut Haveresch und Frank Lefering vom FC Ottenstein. © Stadt Ahaus

Der FC Ottenstein hat sein Filmarchiv an das Ahauser Stadtarchiv übergeben. Es umfasst vor allem Filmdokumente des Vereinslebens aus der Zeit von etwa 1975 bis 1990. Zu sehen sind Aufnahmen von Ferienfreizeiten, Turniere, und ähnlichen, zum Teil sind die Filme auch mit Ton. Das teilt jetzt die Stadt Ahaus mit.

Besonderheiten sind Filmdokumente der Jubiläumsfestwoche „700 Jahre Ottenstein 1292-1992“ mit Aufnahmen aus dem Festzelt, des Festumzugs und des Festprogramms. Dazu kommen Aufnahmen von Ottenstein aus den Jahren 1953/1954 und ein Film des Schützenfestes von 1938, der zum Teil Farbaufnahmen enthält und damit zu den ältesten erhaltenen Farbfilmen Westfalens zählt.

Filme sollen digitalisiert werden

„Die Filme sollen nun digitalisiert werden, um die analogen Originale vor Gebrauch zu schonen. Sie werden anschließend im Archiv der Stadt Ahaus zur Nutzung vorgehalten werden“, teilt die Stadt mit.

Den Kontakt zum Stadtarchiv suchte der ehemalige Vorsitzende des FC Ottenstein, Frank Lefering, da der Verein eine langfristige Lösung für sein Filmarchiv brauchte. Es sollte auf Dauer nicht mehr in privaten Kellern lagern müssen. Im Stadtarchiv soll das Filmarchiv dauerhaft aufbewahrt werden – nach der Digitalisierung durch einen Dienstleister.

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