An der Van-Delden-Straße entstehen neue Wohnungen

Bauprojekt vorgestellt

Kleine Wohnungen und Plätze für ambulant betreutes Wohnen: Auf dem Eckgrundstück an Van-Delden- und Parallelstraße, direkt gegenüber des neuen Jutequartiers und in direkter Nachbarschaft zur Wohnstätte Haus Livia, entsteht bald ein Appartementhaus mit 19 Wohnungen. Zehn davon sollen für ambulant betreutes Wohnen genutzt werden.

AHAUS

, 11.12.2014, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf diesem Grundstück diorekt an der Ecke Parallelstraße / Van-Delden-Straße soll ab nächstem Sommer das neue Appartmenthaus entstehen. Dort werden 19 Wohnungen und eine Beratungsstelle gebaut.

Auf diesem Grundstück diorekt an der Ecke Parallelstraße / Van-Delden-Straße soll ab nächstem Sommer das neue Appartmenthaus entstehen. Dort werden 19 Wohnungen und eine Beratungsstelle gebaut.

„Mit solchen Konzepten haben wir bisher schon sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Dr. Bröcheler. Es geht ihm um Inklusion: Menschen mit Behinderungen und Menschen ohne Behinderungen sollen gemeinsam unter einem Dach leben. „Die gegenseitige Nachbarschaft ist sehr wichtig“, sagt Dr. Bröcheler. Ambulant betreutes Wohnen bedeutet, dass die Menschen selbstständig ihren Alltag bestreiten, jedoch ab und an noch Hilfestellung von der Stiftung Haus Hall bekommen. „Etwa bei Behördengängen“, sagt er. davon abgesehen leben die Menschen aber komplett eigenständig. Zehn Wohnungen sind schon jetzt mit einem langfristigen Mietvertrag an die Stiftung Haus Hall gebunden.

Die übrigen neun Wohnungen sollen über den freien Wohnungsmarkt vermietet werden. Sieben Wohnungen sind 43 bis 45 Quadratmeter groß. Sie sollen sich als Single-Wohnungen eigenen. Denn: „Kleiner Wohnraum ist in Ahaus nur sehr begrenzt zu bekommen. Da gibt es auf jeden Fall eine hohe Nachfrage“, sagt Dr. Michael Pietsch. Er tritt als Bauherr und Investor auf. Zwei Penthouse-Wohnungen fallen aus diesem Raster heraus: Sie sind 90 und 115 Quadratmeter groß. Wenn alles nach Plan geht, beginnen die Bauarbeiten im kommenden Juni. Im Juli 2016 sollen die ersten Wohnungen bezogen werden. „Wir sputen uns“, sagt Architekt Winfried Steggemann. Er glaubt, dass der Zeitplan gut einzuhalten ist. Der Bauherr geht dabei von einer Investition von rund zwei Millionen Euro aus. Wann die übrigen Wohnungen in die Vermittlung gehen werden, konnte Dr. Pietsch noch nicht absehen.

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