Anerkennung ist Freiwilliger Feuerwehr wichtig

AHAUS Statistisch gesehen mehr als ein Mal pro Woche ist die Freiwillige Feuerwehr Ahaus mit den Löschzügen Stadt, Alstätte, Ottenstein, Wessum und Wüllen im vergangenen Jahr zu Bränden ausgerückt. Dies gab Berthold Büter, Leiter der Feuerwehr, bei der Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr am Samstagabend im Gasthof Bredeck-Bakker bekannt.

22.03.2009, 16:21 Uhr / Lesedauer: 2 min

Angesichts dieser Bilanz bewertete Büter es als sehr erfreulich, dass die Zahl der Einsatzkräfte stabil sei. "Über die Auswirkungen der demografischen Wende müssen wir uns noch keine Sorgen machen", erklärte der Feuerwehrchef mit Betonung auf "noch".

Angesichts dieser Bilanz bewertete Büter es als sehr erfreulich, dass die Zahl der Einsatzkräfte stabil sei. "Über die Auswirkungen der demografischen Wende müssen wir uns noch keine Sorgen machen", erklärte der Feuerwehrchef mit Betonung auf "noch".

Arbeit gerecht verteilen

Die hohen Anforderungen, die von Seiten des Gesetzgebers an den Feuerschutz gestellt werden, könne, so Büter weiter, nur durch eine möglichst optimale Ergänzung der Löschzüge und der Kräfte des hauptamtlichen Feuer- und Rettungsdienstes erfüllt werden. Damit die Wehr ihren Aufgaben dauerhaft gerecht werden kann, müsse zudem sichergestellt sein, dass die Arbeit gerecht auf alle zur Verfügung stehenden Kräfte verteilt wird. Abschließend betonte der Feuerwehrchef aber auch die Wichtigkeit der Anerkennung der Wehrarbeit durch die Gesellschaft. Im Besonderen gelte dies für die Arbeitgeber der Kameraden: Ohne ihre Bereitschaft, die Feuerwehr zu unterstützen, könne das derzeitige hohe Sicherheitsniveau nicht aufrechterhalten werden.

Die Jahreshauptversammlung wurde für Ehrungen, Beförderungen und Verabschiedung genutzt: Die beiden Ottensteiner Franz-Josef SchabbingRudolf Lindemann (Bild links) und (Bild rechts) wechselten in die Alters- und Ehrenabteilung.

Kämmerer Hans-Georg Althoff betonte in seinem Grußwort, dass auch 2009 wieder erhebliche Mittel in den Feuerschutz fließen. Kurzfristig stehe die Anschaffung eines Rüstwagens für den Löschzug Ahaus an. Bei der Brandschutzbedarfsplanung sei man auf einem guten Weg.

Wie auch Bürgermeister Felix Büter, der die Versammlung eröffnet hatte, erinnerte Althoff an das Jubiläum des Löschzugs Ahaus: Das Programm mit Jubiläumsabend und Umzug habe eine hervorragende Resonanz in der Bürgerschaft erfahren und gezeigt, das die Wehr in der Stadt Ahaus fest verankert ist.

Hilfe unabdingbar

Auch Kreisbrandmeister Johannes Thesing dankte den Kameraden für deren gezeigte Einsatzbereitschaft, wandte sich aber auch an die Politik: Für die dauerhafte Sicherstellung insbesondere der Tagesverfügbarkeit sei deren Hilfe unabdingbar. Hintergrund: Viele freiwillige Kameraden hielten sich tagsüber berufsbedingt zum Teil weit außerhalb ihres Wohnortes auf. Die Einhaltung der geforderten Hilfsfristen sei dadurch zunehmend schwieriger zu bewerkstelligen.

Musikalisch begleitete der Musikverein Alstätte die Versammlung. rs

 

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