Anlieger machen den Weg frei

14.07.2008, 15:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Die K 18 mit Blick Richtung Lünten: Auf der rechten Seite soll der neue Radweg gebaut werden. Grothues</p>

<p>Die K 18 mit Blick Richtung Lünten: Auf der rechten Seite soll der neue Radweg gebaut werden. Grothues</p>

Ahaus/Vreden Der Bau des lang ersehnten Radweges entlang der Kreisstraße 18 von Alstätte nach Lünten steht unmittelbar bevor. "Der Auftrag ist vergeben", erklärte Paul Schmeing, Leiter des Fachbereichs Straßenbau beim Kreis Borken. Den Zuschlag bekommen hat eine niederländische Firma, die mit den Arbeiten, die ein Gesamtvolumen von rund 650 000 Euro haben, direkt nach den Betriebsferien Anfang August beginnen wird. Im Dezember soll der Radweg freigegeben werden. Damit ist das Bemühen der Fördergruppe Radweg Alstätte-Lünten, die sich seit 2006 intensiv für den Bau des Radweges an der 4,3 Kilometer langen und nur 4,60 breiten Kreisstraße einsetzt, von Erfolg gekrönt. "Dass es bereits so schnell losgehen würde, haben wir nie zu träumen gewagt", erklärte ein freudestrahlender Heinz Terstriep, Sprecher der Gruppe für Alstätte. Möglich geworden war die schnelle Realisierung vor allem auch dank der Anlieger, die den erforderlichen Grund und Boden zum größten Teil als Spende zur Verfügung gestellt haben. "Ein in dieser Form kreisweit einmaliges Projekt, das durchaus Vorbildcharakter hat", machte Paul Schmeing deutlich.

Aber auch die Kommunen und der Kreis haben ihr Scherflein beigetragen: Die Finanzierung erfolgt durch das neu aufgelegte kommunale Radwegeprogramm. Der Kreis und die Städte Vreden und Ahaus tragen die Gesamtkosten zu je 50 Prozent.

Die Arbeiten werden in Lünten beginnen, danach arbeitet sich der Bautrupp in Richtung Alstätte vor. Die Streckenführung erfolgt von Alstätte aus gesehen auf der rechten Seite. rs

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