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Aquahaus bereitet sich auf Freibad-Saison vor: kleine Baustellen und tierische Besucher

mlzFreibad Ahaus

Die Vorbereitungen auf die Freibad-Saison im Ahauser Aquahaus laufen auf Hochtouren. Kleine Baustellen und ein tierischer Besucher halten die Betreiber auf Trab.

Ahaus

, 29.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Leise plätschert Wasser in das noch längst nicht volle Freibad-Becken im Aquahaus. Ein bisschen Zeit ist ja auch noch, bis die Saison startet. „Wir könnten am 4. Mai aufmachen, aber das machen wir vom Wetter abhängig. Wenn also – wie im Moment vorhergesagt – das Wetter schlecht ist, machen wir erst am 11. Mai auf. Dann aber sicher“, sagt Betriebsleiter Franz-Josef Bülter.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das Wasser, das im Winter aus Frostschutzgründen im Becken bleibt, wurde abgelassen, das Becken gereinigt und Schäden behoben. „Der Fliesenboden stammt aus dem Jahr 1982. Wenn da mal 20 Fliesen ausgetauscht werden müssen, ist das nichts außergewöhnliches“, meint Franz-Josef Bülter. Wenn Wasser in den Beton eindringt und dann gefriert, platzen die Fugen und manchmal auch die Fliesen ab.

Becken werden mit Brunnenwasser gefüllt

Das Erlebnisbecken mit Strömungskanal, Massagedüsen und Rutsche ist schon mit Wasser gefüllt. Beheizt wird es aber natürlich aus Energiespargründen noch nicht. „Damit starten wir drei Tage vorher“, so Franz-Josef Bülter.

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Im großen Wellen-Becken fehlt hingegen noch eine Menge Wasser, bis der Badespaß starten kann. Das Becken fasst 1050 Kubikmeter Wasser – zu viel, um es mal eben an einem Tag zu befüllen, erklärt der Betriebsleiter. „Wir benutzen Brunnenwasser, auch um Kosten zu sparen. Da können wir aber jeden Tag nur eine bestimmte Menge entnehmen. Deswegen dauert das Befüllen gut eine Woche.“ Wenn das Bad zusätzlich Stadtwasser nutzen würde, könnte das Becken in drei bis vier Tagen befüllt werden. Das würde aber deutlich teurer werden. Und so wird das Freibad nun Tag für Tag ein bisschen voller.

Tickets können jetzt auch online gekauft werden

Währenddessen laufen die letzten Reparaturarbeiten auf dem Freibad-Gelände. Auf dem Spielplatz wird der Sandkasten wieder aufgefüllt, ein gefliestes Durchschreite-Becken bekommt einen neuen Bodenbelag und in der kommenden Woche wird die Wellen-Anlage gewartet. Damit können übrigens theoretisch sechs verschiedene Arten von Wellen erzeugt werden. „Wir haben die am Anfang alle getestet und haben uns dazu entschieden, nur die sogenannte Familienwelle zu nutzen. Da haben alle Spaß und das Verletzungsrisiko ist am geringsten“, erklärt der Betriebsleiter.

Aquahaus bereitet sich auf Freibad-Saison vor: kleine Baustellen und tierische Besucher

Viel Technik steckt unterhalb des Beckens. Unter anderem die Wellenanlage, die sechs verschiedene Arten von Wellen erzeugen kann. Genutzt wird davpn nur eine. © Victoria Thünte

Bereits während der vergangenen Wochen wurde der letzte Rest des Holzbodens am Hallenbad-Gebäude entlang ausgetauscht. „An den Holzsplittern haben sich auch mal Gäste verletzt, deswegen wird der alte Belag seit zwei Jahren Schritt für Schritt durch Recyclingmaterial ersetzt. Jetzt gibt es im gesamten Freibad keinen Holzboden mehr“, sagt Franz-Josef Bülter.

Eine Neuerung gibt es in diesem Jahr und die betrifft das Ticket-System. „Im letzten Sommer gab es zum Teil sehr lange Schlangen an der Kasse. Deswegen ist es ab jetzt auch möglich, online Tickets zu kaufen“, erklärt Franz-Josef Bülter. Auf der Internetseite des Aquahauses können die Eintrittskarten mit PayPal bezahlt werden. Die Badegäste bekommen dann einen QR-Code, den sie am Drehkreuz im Aquahaus scannen können. Sie müssen sich also nicht mehr in die Schlange an der Kasse stellen.

Ein tierischer Besucher auf der Terrasse

Auf der Terrasse am Kopf des Beckens gibt es noch ein anderes – eigentlich schönes – Problemchen. „Seit einigen Wochen brütet in dem Kübel auf der Terrasse eine Ente. Was machen wir denn, wenn sie zum Saison-Beginn immer noch da sitzt?“, fragt sich Jörg Mausolf, stellvertretender Betriebsleiter. Gemeinsam mit Franz-Josef Bülter überlegt er, welche Optionen es gibt.

Aquahaus bereitet sich auf Freibad-Saison vor: kleine Baustellen und tierische Besucher

Die Ente brütet seit einigen Wochen auf der Terrasse am Kopf des Beckens. © Victoria Thünte

„Wir könnten den Kübel woanders hinstellen. Aber ob die Ente das gut findet...“, meint Mausolf. Bülter schlägt stattdessen vor, einfach den Bereich mit dem Kübel abzusperren. „Ach, wahrscheinlich sind die Küken schon geschlüpft, wenn wir öffnen“, meint er abschließend. Dann hätte das Freibad womöglich schon vor der offiziellen Eröffnung die ersten Badegäste.

Veranstaltungen im Aquahaus

  • 30. Juni: zehnjähriges Bestehen des Aquahauses
  • 16. und 17. August: Mamma Mia Festival
  • 22. September: Aquadog-Festival
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