Atommüll aus Jülich nach Ahaus?

BZA informiert heute

AHAUS Abgebrannte Brennelemente aus dem Forschungszentrum Jülich werden möglicherweise im Zwischenlager in Ahaus eingelagert. Heute Mittag will die Betreibergesellschaft GNS über den Stand der Planungen informieren.

von von Stefan Grothues

, 06.10.2009, 11:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei den Jülicher Brennelementen handelt sich um Grafitkeramikkugeln mit eingelagertem Brennstoff vergleichbar mit den bereits in Ahaus eingelagerten THTR-Brennelementen aus Hamm-Uentrop. Für das Behälterlager Jülich wurden 158 Positionen für Transport- und Lagerbehälter der Bauart Castor THTR/AVR genehmigt. Im Juni 2008 befanden sich im Jülicher Lager 145 derartige Castor-Behälter. Bei den Abfällen handelt es sich um bestrahlte, kugelförmige Brennelemente, Moderator- und Absorberkugeln aus dem Versuchsreaktor. Die Behälterbauart gleicht der der 305 Castorbehälter aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Hamm-Uentrop, die von 1992 bis 1995 in 57 Transporten nach Ahaus gebracht wurden.“

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