Auf musikalischer Rundreise

Polizeichor Hamaland

AHAUS 700 Kilometer hat der Polizeichor Esslingen zurückgelegt, um mit den singenden Kollegen aus Ahaus zusammen auf der Bühne zu stehen. Eine weite Anfahrt, die sich gelohnt hat, wie das begeistert applaudierende Publikum in der Stadthalle befunden hat.

26.10.2009, 14:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Viel Applaus erhielten der Polizeichor aus Esslingen und die singenden Kollegen aus Ahaus.

Viel Applaus erhielten der Polizeichor aus Esslingen und die singenden Kollegen aus Ahaus.

Die Gastgeber, die Sänger des Polizeichores Ahaus, zeigten, dass sie nicht minder wandlungsreich sind: Erst sangen sie einen Erfolgshit von Abba, dann stimmten sie genauso überzeugend das russische Volkslied „Herrlicher Baikal“ mit den Solisten Richard Epping und Hermann Gerling an und dann ließen sie den Manhattan-Transfer-Hit „Chanson d’amour“ und die englische Volksweise „The drunken Sailor“, folgen – lediglich durch den Applaus der Zuhörer unterbrochen. Für Lacher sorgte der Dirigent, Chordirektor Jürgen Etzrodt, als er sich vor dem Stück auf der Bühne bei den Sängern nach dem richtigen Namen des Solisten Richard Epping erkundigte, denn nicht nur er kennt ihn eigentlich nur unter dem Namen Lustiger Polizist (LUPO).

Die Gäste aus Esslingen setzten das Programm fort mit einem „Alpengruß“, dem „Ave Maria der Berge“ und der deutschen Volksweise „Durch die Welt“ und dem „La Montanara“ von Luigi Piarelli. Nach der Pause eröffnete der FMO den Melodienreigen mit Irving Berlins Klassiker „There’s no business like show business. Anschließend bewiesen die Polizei-Sänger aus Esslingen, dass sie auch das Potential zu einem Shanti-Chor haben – mit verschiedenen Seefahrerliedern, von denen das „Zugabe“ rufende Publikum gar nicht genug bekommen konnte. Den Abschluss des Konzertes zelebrierte der FMO mit der „Dancing Show“ von Josef Hasreiter.

Gerd Wiesmann, dem scheidende Landrat des Kreises Borken und langjährige Schirmherr des Polizeichores Ahaus, galt das letzte Lied des Abends – gesungen nicht nur von Chören und Orchester, sondern auch vom Publikum, das im Programmheft den Text fand: „Der Freundschaft Band“.

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