Baukultur - ein aktiver Beitrag zur Lebensqualität

19.09.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ahaus/Kreis Der Kreis Borken ist frisch gebackenes Mitglied im "Bündnis für regionale Baukultur" - bei der Tagung "Ländliches Bauen" im Schloss wurde Landrat Gerd Wiesmann gestern feierlich die Mitgliedsurkunde überreicht. "Wir sind daran interessiert, dass wir das gewachsene Bild erhalten. Dieses ohne zu sagen 'Was ist, das bleibt so', sondern auf dem Alten aufbauend", begründete der Landrat das Engagement des Kreises.

Dem Kreis Borken komme die Funktion als Genehmigungs-, aber auch als Beratungsbehörde zu, wie Kreisbaudirektor Hubert Grothues (Foto) ausführte. So bei Gebäuden im Außenbereich, bei deren Neubau oder Sanierung es zum einen gelte, das Baurecht einzuhalten, zum anderen aber auch, das Regionaltypische zu beachten. In Bezug auf die Bauleitplanung in den Kommunen wünschte sich Grothues eine regionale und interkommunale Denkweise, "dass die Planungsansätze kommuniziert und ausgetauscht werden". Eine zweite Funktion komme dem Kreis auch als Bauherr zu, so Grothues. Mit moderner Bauweise und ortstypischen Materialien schaffe man aktive Beiträge für den Erhalt von Lebensqualität - auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels. Beispiel Schule: Diese mit offenen Kommunikationsräumen und ansprechend zu gestalten, das färbe schließlich auch auf die Schüler ab, die darin unterrichtet werden. ewa

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