Beim Stadtquiz regnet es im Juni Ahaus-Gutscheine im Wert von 70.000 Euro

mlzTobit Labs spendet

70.000 Euro in Form von Ahaus-Gutscheinen gibt es im Juni beim digitalen Stadtquiz zu gewinnen. Das Unternehmen „Tobit Labs“ hat den Betrag gespendet, um die lokale Wirtschaft anzukurbeln.

Ahaus

, 11.06.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Welche Form hat der Grundriss einer Rotunde? Wo steht das Hermannsdenkmal? Welchen Hit sang Heintje 1967? Wer die Antworten auf diese drei Fragen („rund“, „Detmold“, „Mama“) kannte, hatte am Montagabend schon mal gute Chancen, einen der begehrten Ahaus-Gutschein abzustauben.

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Insgesamt über 1500 Mitspieler saßen vor den mobilen Endgeräten und spielten beim digitalen Stadtquiz über die „Ahaus-App“ mit. Für jeden, der es unter die ersten 300 Plätze schaffte, gab es einen Preis – wie jeden Tag im Juni. Dem Tagessieger winkt ein 50-Euro-Gutschein; für Platz 201 bis 300 gibt es immerhin noch je 2,50 Euro, die man im lokalen Einzelhandel oder der hiesigen Gastronomie einlösen kann.

Tobit Labs spendet 70.000 Euro, um Wirtschaft anzukurbeln

Vor gut zehn Monaten hat das Ahaus-Quiz seinen Anfang genommen. Mal gab es Restaurant-Gutscheine zu gewinnen, mal 10 Euro für den Bäcker von nebenan. Dass es statt der sonst im Schnitt circa 500 Mitspieler im aktuellen Monat täglich über 1500 sind, hat einen Grund. „Tobit Labs“ um den Vorstandsvorsitzenden Tobias Groten hat sich aufgrund der Coronakrise dazu entschlossen, das Projekt im Juni mit 70.000 Euro zu fördern. Jeden Tag sind also über 2000 Euro im Topf.

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„Ich liebe meine Stadt. Und Ungeduld ist meine Stärke. Mein Beitrag zur Unterstützung des Einzelhandels und der Gastronomie in Ahaus sieht deshalb ein bisschen anders aus“, erklärte Tobias Groten Ende Mai auf Facebook. Damit die Gutscheine nicht in der Schublade liegen, sondern die Ahauser Wirtschaft sofort profitiert, müssen sie innerhalb von drei Tagen eingelöst werden. „Das Hauptproblem ist, es muss schneller gehen“, so Groten.

Regeln bleiben unverändert

An den Regeln hat sich durch die Tobit-Spende nichts geändert. Los geht es jeden Abend um 20.40 Uhr. Die ersten drei (von insgesamt zehn) Fragen sind noch zum Aufwärmen. Man kann nicht rausfliegen, sich aber bei drei richtigen Antworten einen Bonuspunkt erspielen. Der kann später noch wichtig werden.

Denn bei der Hauptrunde dürfen sich die Mitspieler keinen Fehler mehr erlauben. Wer eine Antwort falsch auswählt, der fliegt raus. Helfen können einem dann die in der Vorrunde erspielten Bonuspunkte, die man bei Bedarf gegen verschiedene Joker einlösen kann. Bei jeder Frage gibt es vier Antwortmöglichkeiten. Einmal eingeloggt, kann sie nicht mehr geändert werden.

Antwortzeit entscheidet bei Gleichstand

Haben – wie in der Regel üblich – mehrere Mitspieler die gleiche Anzahl korrekt beantworteter Fragen, entscheidet die durchschnittliche Antwortzeit. Am Montagabend war es Userin Marielle Klümper, die sich den Tagessieg sicherte. Knapp das Podium verpasst hat in dieser Runde Bürgermeisterin Karola Voß. Sie hatte zwar ebenfalls alle zehn Fragen korrekt beantwortet, brauchte dafür aber im Schnitt eine halbe Sekunde länger.

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Eine Besonderheit: Mit dem Erreichen des maximalen Gewinnbetrags in Höhe von insgesamt 100 Euro im Juni, steigt der Mitspieler automatisch in die „Champions League“ auf. Gewertet werden alle Ergebnisse des Monats – unabhängig davon, wann man aufsteigt. Hier geht es dann nicht mehr um Geld, sondern um Ruhm und Ehre. „Und eine ganz besondere Prämie“, kündigen die Organisatoren an.

Marielle Klümper hat sich im Übrigen mit ihrem Tagessieg vom Montag die Champions-League-Qualifikation bereits gesichert. Damit gehört sie zu einer illustren Runde von derzeit zehn Ahauserinnen und Ahausern. Angeführt wird sie aktuell von User Gerd Schlamann, der schon 77 Mal die korrekte Antwort wusste.

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