Besuchsregelungen in den Senioren- und Pflegezentren erweitert

Seniorenheime

Besuche und Umarmungen sind in Seniorenheimen ab sofort wieder möglich. Jedoch müssen sich Besucher und Bewohner mit Mund-Nasen-Schutz und Hände-Desinfektion auf den Kontakt vorbereiten.

Ahaus

03.07.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Persönliche Besuche im Altersheim sind wieder möglich.

Persönliche Besuche im Altersheim sind wieder möglich. © picture alliance/dpa

Seit dem 1. Juli sind die Besuchsmöglichkeiten in den sechs Einrichtungen des Pflegenetzes Westmünsterland wieder erweitert worden. Zwei Besuche täglich sind erlaubt, mit maximal zwei Besuchern – ohne zeitliche Begrenzung, auch im Zimmer. Tragen beide Seiten einen Mund-Nasen-Schutz und desinfizieren sie sich vor und nach dem Besuch die Hände, ist der Mindestabstand nicht erforderlich.

Das heißt: Umarmungen und Berührungen sind endlich wieder möglich. Neu ist, dass bei allen Besuchern die Temperatur gemessen wird, was unter Umständen zu Wartezeiten führen kann. Eine telefonische Anmeldung ist nicht notwendig, allerdings werden in den meisten Einrichtungen persönliche Daten für eine mögliche Nachverfolgung festgehalten, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Vertraulichkeit des Besuchs“

„In allen Einrichtungen wurde Personal aufgestockt, um den Besucherfluss zu ermöglichen, ohne die Pflege und Betreuung einzuschränken“, so Michael Brinkmöller, Fachbereichsleiter Altenhilfe beim Pflegenetz Westmünsterland. Somit sei es ohne eine Atmosphäre von Isolation und Vereinsamung gelungen, das Virus zu beherrschen.

Unter den erweiterten Besuchsregelungen kommt den Angehörigen deutlich mehr Verantwortung zu, dass das auch so bleiben kann. Denn die Einrichtungen müssen eine „Vertraulichkeit des Besuchs“ gewährleisten. Das bedeutet, dass eine Begleitung durch Mitarbeiter ins Bewohnerzimmer nicht vorgesehen ist.

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