Unwetter

Blitz schlägt in Scheune ein – Sturmtief verschont Region am Freitag

Nachdem die Kreisleitstelle am Donnerstag über 100 witterungsbedingte Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturmtief „Dorchem“ gemeldet hatte, waren die Folgen am Freitag deutlich geringer.
In Gescher-Harwick war am Freitag ein Blitz in eine Scheune eingeschlagen. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle.
In Gescher-Harwick war am Freitag ein Blitz in eine Scheune eingeschlagen. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. © Feuerwehr

Das Unwetter hat am Freitag (20.05.) im Kreis Borken nach Kenntnisstand der Kreisleitstelle nur geringen Schaden angerichtet, teilt die Kreispressestelle am Samstagmorgen mit. Lediglich zu fünf Einsätzen musste die Feuerwehr im Kreisgebiet bis 20 Uhr ausrücken. Darunter war ein Scheunenbrand in Gescher nach einem Blitzeinschlag.

107 witterungsbedingte Einsätze hatte die Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Kreises Borken noch am Donnerstag (19.05.) bis 19.45 Uhr registriert. Der Sturm „Dorchen“ hatte vor allem das nördliche Kreisgebiet heimgesucht. Personenschäden waren glücklicherweise nicht zu verzeichnen.

Über 100 Sturmeinsätze am Donnerstag

Die Kräfte rückten bis zum frühen Donnerstagabend zu rund 30 Gefahrenstellen aus, die auf die Witterung zurückzuführen waren. Umgestürzte Bäume, herabgefallene große Äste oder umgefallene Baustellenabsperrungen beeinträchtigten an zahlreichen Stellen den Straßenverkehr im Kreisgebiet.

In Velen-Ramsdorf war an der Borkener Straße eine Baumkrone in eine Stromleitung gefallen, die durch Kräfte der Feuerwehr wieder entfernt wurde. Ebenfalls in Velen-Ramsdorf musste die Polizei die Bundesstraße 525 sperren – dort drohten Bäume umzustürzen. Die Sperrung dauerte am Abend noch an.

Über 20 witterungsbedingte Einsätze hatte die Feuerwehr in Vreden am Donnerstag abzuarbeiten. Meist mussten umgestürzte Bäume oder herabgefallene Äste beseitigt werden.
Über 20 witterungsbedingte Einsätze hatte die Feuerwehr in Vreden am Donnerstag abzuarbeiten. Meist mussten umgestürzte Bäume oder herabgefallene Äste beseitigt werden. © Feuerwehr Vreden

In Ahaus war ein Baum im Bereich des Schumacherrings auf die Schienen der Eisenbahnlinie in Richtung Coesfeld gefallen. Bis er entfernt war, musste der Zugverkehr dort ruhen. Die gleiche Situation stellte sich in Borken-Marbeck dar. Auch dort musste vor der Wiederaufnahme des Zugverkehrs der Schienenstrang wieder frei gemacht werden. Ein Baum stürzte in Ahaus im Bereich Wüllener Straße/Kalkbruch auf einen Pkw – der Fahrer blieb unverletzt (wir berichteten).

Feuerwehr Vreden mehrere Stunde im Einsatz

Reichlich zu tun hatte auch die Feuerwehr Vreden, wie diese mitteilt. Im Verlauf des Nachmittags wurden durch die Feuerwehr Vreden insgesamt 23 Einsatzstellen abgearbeitet, überwiegend hervorgerufen durch umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste.

Gegen 16.30 Uhr waren alle Einsätze im Einsatzgebiet des Löschzuges Ammeloe abgearbeitet. Ein weiteres Besetzen der Zentrale war nicht erforderlich. Der Löschzug Vreden-Stadt konnte gegen 18.30 Uhr die ersten Kräfte reduzieren. Gegen 20.45 Uhr war die letzte Einsatzstelle abgearbeitet und auch die letzten Kräfte konnten den Einsatz beenden.

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