Blitzschäden: Wer zahlt dafür?

21.06.2007, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ahaus Bei den heftigen Gewittern und Blitzeinschlägen der letzten Zeit haben zahlreiche Geräte ihren Geist aufgegeben, vor allem Fernseher, Videorecorder, DVD-Player, Telefonanlagen und Computer. Diese Überspannungsschäden an technischen Geräten sollten der Hausratversicherung gemeldet werden. Hat der Blitz in einem Umkreis von etwa 300 Metern eingeschlagen, dann erkennen dies nämlich viele Hausratversicherungen als Blitzschlag an und zahlen den Schaden, erklärt Martin Schiedemann, Sprecher des Bezirks Ahaus im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Anders sieht es aus, wenn der Blitz weiter entfernt eingeschlagen ist und sich dadurch die Spannung im Leitungsnetz schlagartig erhöht hat. Nehmen die Geräte durch diese Überspannung Schaden, springt die Hausratversichemng nur ein, wenn eine entsprechende Zusatzvereinbarung besteht, warnt Schiedemann. Der Zusatz gelte jedoch nur für natürli che Ursachen. Schäden, die durch einen technischen Defekt zum Beispiel in einer Trafoanlage entstehen, würden nicht bezahlt. Wer sicher gehen wolle, dass seine technischen Geräte gut versichert sind, könne eine Elektronikversicherung abschließen.

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