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Ahauser können Tiny House auf dem Ahauser Rathausplatz besichtigen

Tiny House Ahaus

Die UWG lässt am Samstag, 11. Mai, ein Tiny House auf den Rathausplatz rollen. Diese neue Art des Wohnens erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Jetzt können die Bürger sich ein Bild machen.

08.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Ahauser können Tiny House auf dem Ahauser Rathausplatz besichtigen

Dieses Tiny-House einer Firma aus Bad Bentheim war Ende April beim „Ochtruper Frühlingsspaß“ zu sehen. Das Unternehmen ist am Samstag mit einem Kleinhaus in Ahaus. © Privat

Platz ist in der kleinsten Hütte. Wie viel genau, das will die UWG am Samstag, 11. Mai, allen Ahausern zeigen. UWG-Ratsherr Andreas Beckers hat ein Tiny-House organisiert, das in der Zeit von etwa 9.30 bis gegen 16 Uhr in der Ahauser Fußgängerzone steht. Tiny Houses sind sogenannte Klein(st)häuser, mal mobil auf Rädern, mal stationär aufgebaut und mit der Erde verbunden. Die Ahauser UWG rührt seit einigen Monaten die Werbetrommel, diese Wohnform auch in Ahaus zu ermöglichen.

Tiny Houses gibt es als 10-Quadratmeter-Variante und als 80-Quadratmeter-Bungalow. „Wir wollen es den Ahauser Bürgern ermöglichen, diese neue Wohnform einmal haptisch und räumlich zu erfahren“, erklärt Andreas Beckers. „Vielleicht können wir so noch mehr Interessenten für dieses sinnvolle Projekt gewinnen.“ Das in Ahaus präsentierte Modell stammt von einem Anbieter aus Bad Bentheim. Holzhandwerker Stefan Koers baut komplett eingerichtete Eigenheime auf Rädern. Allerdings: nicht breiter als 2,55 Meter, nicht höher als 4 Meter und maximal 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Beim Preis kommen schnell mal 50.000 Euro zusammen. Keines der mobilen Häuser gleicht dem anderen, die Ansprüche der Bauherren bestimmen den Preis. Das Alter der Kunden liegt zwischen 18 und über 80.

Formgebung und Architektur eines Tiny House völlig unterschiedlich

Weil die Formgebung und Architektur eines Tiny House völlig unterschiedlich sein kann, hat sich die UWG bei ihrer Präsentation für ein Modell entschieden, das durchaus „ein wenig konservativ“ erscheint. Schließlich gilt das Münsterland als Hochburg des Einfamilienhauses mit Klinker und Satteldach.

Das Tiny House steht am Samstag auf dem Rathausplatz, werde aber das Kaufhaus Berken nicht verdecken, versichert Andreas Beckers. Stadt und Ordnungsamt seien informiert. Neben Mitgliedern der UWG ist auch Sterfan Koers am Samstag vor Ort um Interessierten Rede und Antwort zu stehen und Tipps zu geben. Der Stadtverwaltung liegen aktuell 52 Interessensbekundungen für das Wohnen im Tiny House in Ahaus vor, das teilte am Dienstag auf Anfrage das Büro der Bürgermeisterin mit.

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