Bürgerinitiative trägt ihren Protest bis nach Garching

Flugblatt verteilt

Garchings Ratsfraktionen und Bürger haben „Post“ aus Ahaus erhalten. Mit einem Flugblatt und der Überschrift „Kein Heu aus Garching!“ protestierte die BI „Kein Atommüll nach Ahaus“ gegen den geplanten Transport von abgebrannten Brennelementen aus dem Forschungsreaktor der TU München in das Zwischenlager Ahaus.

AHAUS/GARCHING

04.02.2015, 18:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Flugblatt der BI Ahaus auf einem Plakatträger an der U-Bahn-Station Garching.

Das Flugblatt der BI Ahaus auf einem Plakatträger an der U-Bahn-Station Garching.

„Wir haben in den letzten 20 Jahren immer wieder gegen gefährliche Atommülltransporte demonstriert und werden dies auch weiter tun“, so Heiner Möllers, Vorsitzender der BI „Kein Atommüll in Ahaus“. Der Begriff „Heu“ höre sich harmlos an, beschreibe aber den Begriff „highly enriched uranium“ für hoch angereichertes Uran. Die BI Ahaus wehrt sich gegen die Einlagerung dieses Materials im BZA, da Ahaus dadurch zum Hochsicherheitsbereich werde.

„Diese Brennelemente müssen in jedem Fall vor einer Endlagerung unschädlich gemacht und endlagergerecht verpackt werden. Für diese Tätigkeiten gibt es in Ahaus keine technischen Einrichtungen, das heißt, vor einer Endlagerung muss der Atommüll noch einmal in eine entsprechende Anlage transportiert werden“, so Möllers weiter. Daher fordert die BI von der Politik und den verantwortlichen Wissenschaftlern und Einrichtungen, den Atommüll zunächst abzureichern, damit kein bombentaugliches Material zwischengelagert wird. www.bi-ahaus.de

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