BZA: Stromaggregat sprang nicht an

Batterien ausgetauscht

AHAUS Weil ein Ersatzstromaggregat im Brennelemente-Zwischenlager bei einem Funktionstest nicht gestartet ist, wurde dieses mit neuen Starterbatterien bestückt. Ein Vorfall, der die Sicherheit des Lagers nicht gefährdet hat, aber dennoch der Aufsichtsbehörde, dem NRW-Wirtschaftsministerium, gemeldet werden musste.

14.10.2009, 14:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
In gelben Castorbehältern werden die radioaktiven Brennelemente aus Kernkraftwerken im Zwischenlager in Ahaus gelagert

In gelben Castorbehältern werden die radioaktiven Brennelemente aus Kernkraftwerken im Zwischenlager in Ahaus gelagert

„Dieses Ereignis hat keinerlei Einfluss auf den sicheren Betrieb der Anlage oder die Dichtheit und Abschirmwirkung der eingelagerten Behälter. Eine Gefährdung für die Menschen in der Umgebung des Zwischenlagers bestand zu keinem Zeitpunkt“, so Burghard Rosen, Sprecher des Brennelement-Zwischenlagers. Allgemein werden meldepflichtige Ereignisse unterschiedlichen Kategorien zugeordnet. Im konkreten Fall handelt es sich um eine so genannte Normalmeldung, die gemäß dem Bundesamt für Strahlenschutz von untergeordneter sicherheitstechnischer Bedeutung ist. Die Aufsichtsbehörde des Zwischenlagers (Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW) ist fristgerecht über das Ereignis informiert worden.

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