Canisiusschülerinnen lernen den Alltag Jugendlicher in Porto kennen

AHAUS "Home and Abroad in Europe" - so lautet das Thema des aktuellen Comenius-Projektes an der Bischöflichen Canisiusschule. Neun Schülerinnen der Canisiusschule lernten jetzt Porto, die "heimliche Hauptstadt Portugals", und den Alltag portugiesischer Jugendlicher kennen.

09.03.2009, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Canisiusschülerinnen lernen den Alltag Jugendlicher in Porto kennen

<p>Wärmende Sonnenstrahlen auch im Winter: Porto machte Spaß. MLZ-Foto privat</p>

Eingeleitet wurde die Woche durch einen Vortrag des Erziehungsministers für die Nordregion Portugals, der über die Grundsituation an Portugals weiterführenden Schulen berichtete und die politischen Maßnahmen vorstellte, die das Bildungsniveau der Jugendlichen verbessern sollen. Die folgenden Tage standen im Zeichen der Projektarbeit zur Durchführung des gemeinsamen multimedialen Filmprojekts.

Vormittags und nachmittags lernten die Schüler in Workshops des technologischen Instituts IPTA (Instituto Professional de Tecnologias Avançadas) die Feinheiten von Bild, Video, Animation, Ton, Aufnahme und Tanz kennen - das IPTA bietet ideale Voraussetzungen für die Einführung in die Bild- und Tonaufnahme, da es auf Berufe im Bereich der Medien vorbereitet.

Diplome verliehen

Schulischer Höhepunkt war die Verleihung der Diplome, in der eine multimediale Show zum Thema Evolution vorgeführt wurde, gestaltet von den Schülern des IPTA in Zusammenarbeit mit einem anderen Gymnasium in Porto. Ein 3D-Film, der Schlaglichter auf die Evolution des Lebens auf der Erde warf, untermalt mit Musik und begleitet von Tänzen und Darbietungen der Schüler der Partnerschule, beeindruckte die Zuschauer.

Die Fahrt gewährte auch Einblicke in das Alltagsleben der Portugiesen. Eingebunden in Gastfamilien, lernten die Schüler und begleitenden Lehrer Paula Lefering und Jens Dittbrenner die traditionelle Küche Portugals kennen, ebenso wie die Stadt selbst, die zu Fuß durchwandert wurde und durch den Charme der Altstadt mit ihren vielen historisch bedeutsamen Bauten faszinierte.

EU-Programm

Finanziert wird das zweijährige Projekt der gegenseitigen Annäherung im Schulbereich mit Mitteln aus dem "Programm für Lebenslanges Lernen" der EU. Das nächste Treffen, zu dem polnische, portugiesische und zyprische Schüler und Lehrer erwartet werden, wird im November in Ahaus stattfinden, teilt die Canisiusschule mit.

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