Christoph Almering soll für die CDU die Wahl gewinnen

Abstimmung zum Bürgermeisterkandidaten

Christoph Almering heißt der Kandidat der CDU Ahaus für die Wahlen zum Bürgermeister im kommenden September. Der CDU-Stadtverband hat ihn am Dienstagabend im Saal Elkemann in Graes mit 65,2 Prozent der Stimmen gewählt. Almering will so um die Nachfolge von Bürgermeister Felix Büter kämpfen.

AHAUS

, 17.03.2015, 22:29 Uhr / Lesedauer: 2 min
Christoph Almering heißt der Kandidat der CDU für die anstehenden Wahlen zum Bürgermeister.

Christoph Almering heißt der Kandidat der CDU für die anstehenden Wahlen zum Bürgermeister.

Christoph Almering setzte sich mit 148 zu 79 Stimmen deutlich gegen seinen Konkurrenten Peter Mensing durch. Für ihn ist klar: Der Bürgermeister-Wahlkampf hat gestern Abend begonnen. „Und das wird kein leichter Kampf werden. Ein CDU-Bürgermeister ist in Ahaus längst keine Selbstverständlichkeit mehr“, sagte er. Almering schwor die CDU-Mitglieder darauf ein, diesen Kampf anzugehen. „Dann kommt auch der nächste Bürgermeister in Ahaus wieder von der CDU.“ Langer Applaus von den anwesenden CDU-Mitgliedern folgte.

CDU sieht sich als einzige Volkspartei in Ahaus

Ihren Status als Volkspartei sah die CDU Ahaus gestern einwandfrei bestätigt. „Wenn die anderen Parteien ihren Kandidaten vorstellen, kommen zehn oder 20 Leute. Bei uns kommen Hunderte“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn in seinen Grußworten vor den 229 versammelten CDU-Mitgliedern im Saal. Auch er sprach aber von einem harten Wahlkampf, der der CDU bevorstehe. „Die Gestaltungsmehrheit wird uns nichts schenken“, sagte Spahn. Auch wenn bei den anderen Parteien im Ahauser Rat von Gestaltung oder verantwortungsvoller Politik in den vergangenen Wochen keine Rede sein könne.

Höhe des Ergebnisses überrascht

Von der Höhe des Ergebnisses zeigte sich Christoph Almering nach der Abstimmung selbst überrascht. „65 Prozent sind ein tolles Ergebnis und eine klare Aussage. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich freue mich“, sagte Almering. Er habe auf den Sieg gehofft, war von einem deutlich knapperen Ergebnis ausgegangen.

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CDU-Stadtverband Ahaus wählt seinen Bürgermeisterkandidaten

Die CDU hat am Dienstagabend ihren Bürgermeisterkandidaten gewählt. Im Saal Elkemann in Graes hat sich Christoph Almering gegen seinen Konkurrenten Peter Mensing durchgesetzt.
17.03.2015
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Christoph Almering heißt der Kandidat der CDU für die anstehenden Wahlen zum Bürgermeister. © Foto: Stephan Teine
Kandidat Peter Mensing in seiner Vorstellungsrede.© Foto: Stephan Teine
Kandidat Christoph Almering bei seiner Vorstellungsrede. © Foto: Stephan Teine
Mittlerweile hat sich der Saal Elkemann gut gefüllt. © Foto: Stephan Teine
CDU-Kreisgeschäftsführer Markus Jasper leitet als Versammlungsleiter durch den Abend.© Foto: Stephan Teine
Die Tagesordnung des heutigen Abends. © Foto: Stephan Teine
Zwischen Peter Mensing und Christoph Almering kann die CDU heute Abend entscheiden.© Foto: Stephan Teine
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Auch Peter Mensing, der Verlierer des Abends, konnte nach der Versammlung noch lächeln. „Ich sehe mich nicht als Verlierer. Die CDU hat gewonnen“, so Mensing. Jetzt gelte es, voll in den Wahlkampf zu starten.

In ihren Reden hatten beide Kandidaten vorab ihre Ziele für den Wahlkampf und die Zukunft der Verwaltungsspitze vorgestellt: Almering hatte darin die Nase klar vorn, weil er seine Ziele konkreter benannte.

Verwaltung als modernes Unternehmen

„Die Verwaltung muss in Zukunft wie ein modernes Unternehmen geführt werden – mit den Bürgern als Kunden. Der Bürgermeister der Zukunft ist das Bindeglied zwischen Politik, Verwaltung und Bürgern“, sagte Almering. Er sieht vor allem drei Aufgaben für einen Bürgermeister: Chef der Verwaltung, Vorsitzender im Rat und erster Repräsentant der Stadt nach außen. „Alle diese Rollen will ich ausfüllen“, so Almering. Wichtigstes Ziel für ihn sei dabei, die Kommunikation und den Dialog zu fördern. „Ein Bürgermeister muss den Dialog mit den Bürgern meistern“, sagte Almering. Die versammelte CDU belohnte das Gehörte mit langem Applaus.

Almering freue sich darauf, jetzt in seiner Heimatstadt um das Amt des Bürgermeisters kämpfen zu dürfen, sagte er. 

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