Christoph Almering verlässt die Stadtverwaltung

Verwaltungsvorstand kündigt

Verwaltungsvorstand Christoph Almering hat gekündigt. Zum 30. Juni wird er die Verwaltung verlassen und ins Management eines mittelständischen Unternehmens wechseln. Am Donnerstag hatte er die Kündigung eingereicht, am Freitag wurde die Entscheidung von der Stadt veröffentlicht.

AHAUS

, 01.04.2016, 10:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christoph Almering

Christoph Almering

„Es handelt sich um ein gutes Unternehmen und ein sehr attraktives Angebot“, so Almering. Nach intensiven Überlegungen und Diskussionen – auch in der Familie – habe er sich dafür entschieden, diese Chance zu ergreifen. Einzelheiten zu seinem künftigen Arbeitgeber wollte er am Freitag noch nicht bekannt geben. Nur so viel: „Es handelt sich um ein mittelständisches Unternehmen aus der Region.“ Es gebe noch Einzelheiten zu klären, bevor er offen über seine Zukunft sprechen wolle.

Wahlkampf hatte keinen Einfluss

Almering hatte erst im Dezember 2014 die Nachfolge von Hermann Kühlkamp als Verwaltungsvorstand angetreten. Im Wahlkampf um das Bürgermeisteramt trat Almering im vergangenen Jahr als Kandidat für die CDU an, erfuhr jedoch eine bittere Niederlage gegen Bürgermeisterin Karola Voß.

„Ich bin nicht Bürgermeister geworden“, sagte Almering. Damit ende aber auch der Einfluss von Wahl und Wahlkampf.„Das ist seit Monaten für mich abgeschlossen“, sagte er weiter. Natürlich hätte er als Bürgermeister nicht nach einer anderen Stelle gesucht oder ein anderes Angebot angenommen. Doch diese Frage stelle sich ja nun nicht. Er betonte auch ausdrücklich, dass er nicht aktiv nach einer neuen Stelle gesucht, sondern das Angebot bekommen habe.

Diese Chance wolle er nun ergreifen. „Wer weiß, ob man das in ein paar Jahren noch tun würde“, so der 49-Jährige. Bei dem Unternehmen könne er selbstständig und unternehmerisch tätig werden.

Bürgermeisterin reagierte überrascht

Bürgermeisterin Karola Voß bedauerte Almerings Entscheidung auf Anfrage unserer Redaktion: „Ich war davon völlig überrascht. Nach unseren Gesprächen hatte ich nicht das Gefühl, dass das aktuell anstand.“ Sie habe sich über die konstruktive und angenehme Zusammenarbeit mit Almering immer sehr gefreut. Über eine mögliche Nachfolge mochte Voß am Freitag noch nicht nachdenken. Das müsse in den kommenden Tagen und Wochen zusammen mit der Politik diskutiert werden.

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