Corona-Krise: Sozialdienst katholischer Frauen berät telefonisch

Coronavirus

Der Sozialdienst katholischer Frauen berät auch in Corona-Krisenzeiten weiter, – telefonisch. Die Schwangerschaftsberatung zählt dazu, ebenso der Bereich der Frühen Hilfen für Familien.

Ahaus

, 04.04.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
"Wir sind weiterhin für Sie da", macht der Sozialdienst katholischer Frauen mit diesem Foto deutlich.

"Wir sind weiterhin für Sie da", macht der Sozialdienst katholischer Frauen mit diesem Foto deutlich. © SkF

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) für die Dekanate Ahaus und Vreden sendet ein Signal. „Wir sind weiterhin für die Menschen da, gerade in der heutigen Zeit“, erklärt Claudia Mersmann vom SkF.

Etliche Beratungsangebote würden auch trotz erlassener Beschränkungen durch die Corona-Krise weiter laufen. „Oftmals werden sie aber nicht in Anspruch genommen, weil die Menschen denken, dass wir die Beratung eingestellt haben“, berichtet Claudia Mersmann. Das sei aber ganz und gar nicht der Fall.

Beratung am Telefon

Die Schwangerschaftsberatung, der Betreuungsverein, der Bereich der Frühen Hilfen für Familien und die allgemeine Sozialberatung seien telefonisch erreichbar. Auch die Tafel könne im Notfall angerufen werden. Ebenso würden am Telefon Fragen in Sachen Tagespflege für den Bereich Heek-Legden-Schöppingen beantwortet.

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Die SkF-Zentrale an der Schloßstraße sehe im Moment etwas verwaist aus, sagt Claudia Mersmann. „Das Haus ist aber immer besetzt.“ Allerdings sei die Besetzung schmal. Der Großteil der Mitarbeiter arbeite per Homeoffice.

Claudia Mersmann: „Gruppenangebote finden nicht mehr statt, aber für die telefonische Beratung stehen wir weiterhin zur Verfügung.“ Der SkF in Ahaus ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr unter Tel. (02561) 9 52 30 zu erreichen.

Unsicherheiten

In den Gesprächen, so berichtet es Claudia Mersmann, geht es mit Blick auf Corona um ganz unterschiedliche Dinge. „Wir merken die Unsicherheiten, die damit verbunden sind. Mal geht es um die Frage, ob Männer mit in den Kreißsaal dürfen, mal darum, ob Mütter ihre Neugeborenen noch mit in Geschäfte nehmen dürfen.“

Die Corona-Krise stellt vor allem Alleinerziehende vor eine Vielzahl von Herausforderungen. „Viele fragen sich, was sie mit ihren Kindern noch dürfen und was nicht.“

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Claudia Mersmann weist darauf hin, dass der Begrüßungsdienst mitsamt Beratung („Gut groß werden in Ahaus“) telefonisch weiter läuft. Heike Lukas, Familienkinderkrankenschwester für Ahaus, bietet einen Willkommensbesuch für die kleinen Erdenbürger an und besucht die Familien zu Hause – im Normalfall.

Doch zu Corona-Zeiten ist das alles etwas anders. „Mit Heike Lukas kann telefonisch für einen späteren Zeitpunkt ein Besuchstermin vereinbart werden. Dann gibt es auch das Begrüßungspaket von der Stadt“, erklärt Claudia Mersmann. Der Rucksack enthält einen Gutschein, praktische Hinweise und mehr.

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