Fußgängerzone

Wasserspender und ganz viel Grün: Das wünschen sich die Ahauser für die Fußgängerzone

Was fehlt in der Ahauser Fußgängerzone, wo könnte etwas optimiert werden? Derzeit können Bürger der Stadt ihre Wünsche und Ideen dazu loswerden. Die Teilnahme ist noch bis Sonntag möglich.
Alena Vladut und ihre Tochter wünschen sich für die Fußgängerzone einen kleinen Spielplatz.
Alena Vladut und ihre Tochter wünschen sich für die Fußgängerzone einen kleinen Spielplatz. © Luca Füllgraf

Was wünschen sich die Ahauser für die Fußgängerzone in ihrer Stadt? „Ein kleiner Spielplatz für Kinder wäre schön“, sagt Alena Vladut, die am Donnerstagnachmittag dort mit ihrer Tochter unterwegs ist. „Oder ein Ort, wo man Sport machen kann.“ Sie zog vor zehn Jahren aus Rumänien nach Ahaus und hat mit ihrer Tochter schon alle Spielplätze ausgetestet.

Schattenplätze und Bäume, Wasserspender, eine Givebox: Das sind weitere Ideen, die dazu beitragen sollen, die Ahauser Fußgängerzone attraktiver zu gestalten. 48 sind es mittlerweile, bis Sonntag (18.9.) können noch Vorschläge bei der Stadt Ahaus eingereicht werden.

Über eine Markierung in der Onlinebeteiligung (www.jetzt-mitmachen.de/ahaus) können die Verbesserungsvorschläge direkt der richtigen Stelle zugeordnet werden. Wer lieber eine Mail schreiben möchte kann sich an fussgaengerzone@rha-planer.eu oder s.langner@ahaus.de wenden.

Fördermittel stehen zur Verfügung

Konkret geht es um den Marktplatz rund um die Kirche, den Oldenkottplatz zum Schloss, den Rathausplatz im Süden und die Marktstraße. Hintergrund ist, dass Fördermittel des Landes NRW zur Verfügung stehen, die für Begrünung, Bänke und Sitzgelegenheiten, Kunstobjekte, temporäre Aktionen und vieles mehr eingesetzt werden können. „Wir freuen uns über jede Anregung“, so Anna Reehuis von der Stadt Ahaus.

Bislang sei man mit der Beteiligung gut zufrieden. Neben den 48 Anregungen, die bereits eingereicht wurden, wurden diverse Anregungen über das Online-Tool auch kommentiert und über Likes und Dislikes können Bürger zum Ausdruck bringen, ob ihnen eine Idee gefällt oder nicht.

Fokus liegt auf der Begrünung der Fußgängerzone

Klarer Fokus bislang: „Die Themen Bäume, Grün und Klimaschutz stechen heraus“, so Anna Reehuis. Ein Beitrag etwa, der sehr viel Zustimmung bekommen hat, ist, dass am Marktplatz Schattenplätze und Grün fehlen. Ein Nutzer etwa schlägt vor, bewegliche große Kübel mit Bäumen anzuschaffen. Auch blühendes Grün für die Insekten wird gewünscht.

Ebenfalls ein großes Thema: Trinkbrunnen. „In Anbetracht der Klimaerwärmung wären 2 bis 4 freie Trinkwasserbrunnen bzw. Trinkwasser-Spender im Bereich der Innenstadt, wie in anderen, wärmeren Ländern oft üblich, toll“, schreibt etwa ein Nutzer. Zu kleine Mülleimer an der Marktstraße sind genauso Thema wie Zigarettenstummel und Vogelkot am Oldenkottplatz.

Nicht ganz so gut kommt unter anderem die Idee an, dass Fahrräder in der Innenstadt freie Fahrt haben sollten. 32 Dislikes gab es dafür bislang. Klar ist: Am Ende der Aktion bleibt viel auszuwerten für die Stadtplaner.

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