Den Feuerwehrleuten über die Schulter geguckt

Tag der offenen Tür

Retten, löschen, bergen, schützen – vom breit gefächerten Aufgabenfeld der Einsatzkräfte konnten sich Besucher in der Feuer- und Rettungswache Ahaus ein Bild machen. Beim Tag der offenen Tür.

AHAUS

von von Madlen Gerick

, 25.09.2017, 18:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wie richtig gelöscht wird, wird auch gezeigt.

Wie richtig gelöscht wird, wird auch gezeigt.

Schon beim Betreten des Geländes schallt die Stimme des Moderators am Sonntag durch die Lautsprecher. Er erklärt den Verlauf einer Fettexplosion, die zwei Feuerwehrmänner auf einer Wiese vor einem Publikum aller Altersklassen simulieren. Als eine gewaltige Stichflamme auftritt, erschrickt das Publikum kurz, dann gibt es lauten Applaus. Und auch bei der Vorführung einer Mehlstaubexplosion lernen die Zuschauer, worauf man in der Küche achten sollte, um genau dies zu verhindern.

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Mehr Bilder vom Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr

Der Tag der offenen Tür an der Ahauser Feuerwache war ein voller Erfolg. Tausende von Besuchern erlebten die Faszination Feuerwehr hautnah.
25.09.2017
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© Foto: Madlen Gerick/kippic
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Wie richtig gelöscht wird, wird auch gezeigt.© Foto: Madlen Gerick/kippic
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Kurz darauf müssen alle Besucher die Wiese verlassen, denn um 14 Uhr landet dort ein Rettungshubschrauber der Johanniter aus Bochum. „So einen Hubschrauber einmal von nahem zu sehen, ist ein absolutes Highlight“, sagt der Ahauser Löschzugführer Ulrich Honrath. Mit Absperrband sichern mehrere Feuerwehrleute den Landeplatz ab, als das Brummen von Propellern zu hören ist. Die Besucher schauen gen Himmel und werden von der Sonne geblendet. Dann ist er endlich zu sehen: der rot-weiße Hubschrauber dreht eine Runde über die Köpfe der Schaulustigen, bevor er zur Landung ansetzt. Viele Kinder halten sich die Ohren zu, schauen aber dennoch bewundernd, wie der Hubschrauber sicher landet. Jeder möchte einmal im Rettungshubschrauber Platz nehmen. Auch die dreijährigen Zwillinge Wilm und Johann Thesing stehen mit ihrem Vater an, um sich den Hubschrauber genau angucken zu können. „Ich freue mich darauf, da rein zu ge-hen“, sagt der kleine Johann aufgeregt.

Zimmerbrand bekämpft

Die rund 140 Helfer der Feuerwehr haben aber für diesen Tag noch mehr Aktionen geplant. So wird beispielsweise ein Zimmerbrand dargestellt und mit Hilfe des neuen Fahrzeugs bekämpft. Außerdem wird ein Dummy aus acht Metern Höhe auf ein Luftkissen geworfen. „So sehen die Besucher einmal, wie das ungefähr abläuft, wenn ein Mensch aus einem höheren Stockwerk gerettet werden muss“, erklärt Ulrich Honrath. Nur ein paar Meter weiter zeigen die Notärztin Dr. Christiane Bäcker und der Rettungsassistent Sebastian Torka dem achtjährigen Leonard, wie man ein Defibrillator im Notfall anzuwenden hat. Und auch die Polizei, die Jugendfeuerwehr und die Notfallseelsorge stellen sich vor.

Währenddessen bieten unter anderen Bäckermeister Paul Effing und Donato Masella, Inhaber des Schlosscafés San Remo, den Gästen kulinarische Köstlichkeiten. Der Erlös daraus geht größtenteils oder gänzlich an die Jugendfeuerwehr und den Löschzug Ahaus. „Wir freuen uns über die vielen Besucher heute. Das super Wetter ist natürlich ein ganz großes Ass“, sagt Löschzugführer Ulrich Honrath mit einem Lächeln im Gesicht.     

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