Desinfektionsstelen aus Wüllen erobern das Land

mlzNeues Produkt

Die neuen Desinfektionsstelen des Wüllener Ladenbauers HKT sind leicht und simpel zu installieren. Das Unternehmen hat binnen weniger Tage schon 600 Stück verkauft, Tendenz steigend.

Ahaus

, 23.04.2020, 18:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Besondere Situationen erfordern spezielle Produkte. Dieses Motto hat sich auch das Wüllener Unternehmen HKT Holz- und Kunststofftechnik zu Herzen genommen. HKT baut normalerweise unter anderem Möbel und Ladeneinrichtungen.

In Zeiten von Corona haben die Verantwortlichen nun schnell reagiert und eine Desinfektionsstele auf den Markt gebracht, die nicht nur dem Zeitgeist, sondern offensichtlich auch den aktuellen Bedürfnissen von Geschäftskunden entspricht. Mit einem derart durchschlagenden Erfolg haben aber wohl auch die Verantwortlichen in der Ladenbaufirma nicht gerechnet.

600 verkaufte Einheiten

HKT-Mitarbeiter Sven Liemann blickt mit Stolz auf inzwischen 600 verkaufte Hygienestelen und volle Auftragsbücher für das Produkt. Die Entwicklung von der Idee bis zur fertigen Stele dauerte nur wenige Tage. „Das waren schon drei bis vier Tage, bis alles gepasst hat. Vor allem wollten wir das so einfach wie möglich machen“, sagt er.

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Die Stele, so Liemann, besteht aus nur drei Teilen und wird als zehn Kilogramm schweres Flachpaket verschickt, sodass die Kunden sie einfach und in Eigenregie aufstellen können.

Personalisierung möglich

„Auf Wunsch können die Kunden auch eine Beschriftung oder eine Anleitung anbringen lassen. Wir arbeiten dafür mit der Werbeagentur E-Unit zusammen“, sagt Sven Liemann.

Auch eine Metallbox für Desinfektionsspender ist erhältlich, die in der Heeker Firma MVK hergestellt wird. Desinfektionsmittel, gibt er zu bedenken, sei allerdings in der Lieferung nicht mit inbegriffen.

„Darum müssen sich die Kunden dann selber kümmern. Aber die Stele ist kompatibel mit allen gängigen Spendern“, verspricht der HKT-Mitarbeiter.

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Dafür haben die Stelen, die aus antibakteriellen Vollkernplatten hergestellt werden, eine eingebaute Diebstahlsicherung.

100 Stück für Heiligenhaus

Städte und Kommunen gehören derzeit zu den Hauptabnehmern der Desinfektionsstelen. „Im Moment produzieren wir gerade 100 Stück für die Stadt Heiligenhaus“, erklärt Liemann.

In der Stadt im Kreis Mettmann werden in Kürze vor zahlreichen öffentlichen Gebäuden Hygienestelen aus Wüllen stehen. Sven Liemann hofft, dass sich noch mehr Kommunen ein Beispiel daran nehmen.

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