Diese Fahrgeschäfte gibt es bei der Ahauser Kirmes 2019

mlzKirmes in Ahaus

Die Ahauser Kirmes ist in diesem Jahr um eine ganz besondere Attraktion reicher. Erstmals seit neun Jahren steht ein Riesenrad auf der Kirmes. Geboten wird ein toller Ausblick.

Ahaus

, 04.09.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

An der einen Stelle wird noch fleißig geschrubbt, an der anderen Stelle schon auf Hochglanz geputzt. Am Mittwochnachmittag laufen die Aufbauarbeiten zur Ahauser Kirmes (6. bis 9. September) auf Hochtouren.

Mittendrin im Geschehen ist die Schaustellerfamilie Landwermann aus Asendorf in Niedersachsen. Ludwig Landwermann, Ehefrau Daniela Landwermann-Henschel und Tochter Amy sorgen in diesem Jahr für ein ganz besonderes Kirmesvergnügen. Sie haben auf dem Kirmesplatz ihr Riesenrad „Caesar‘s Wheel“ aufgebaut.

Von Miltenberg über Ahaus nach Hamburg

Zuletzt stand ein Riesenrad vor neun Jahren auf der Ahauser Kirmes. „Ahaus passte einfach in den Terminkalender“, erklärt Amy Landwermann am Mittwoch im Gespräch mit unserer Redaktion, warum das Westmünsterland der Ort Wahl ist.

Vergangene Woche stand das Riesenrad noch auf der Michaelismesse in der unterfränkischen Stadt Miltenberg. Direkt nach der Ahauser Kirmes geht es weiter zu einem Fest in Hamburg.

Rund 100 Tonnen Gewicht bringt das Riesenrad auf die Waage, doch für den Aufbau bedarf es nicht mehr als vier bis fünf Mitarbeitern. Der Großteil der Aufbauarbeiten erfolgt hydraulisch.

Die Besonderheit an „Caesar‘s Wheel“ ist, dass die drei Transportwagen im Ein- und Ausstiegsbereich verbaut werden. Das Riesenrad wird praktisch in sich selber aufgeklappt und benötigt dadurch weniger Grundfläche.

Doch ganz ohne körperliche Arbeit ist das Kirmesvergnügen nicht zu haben, die Gondeln zum Beispiel müssen noch mit Muskelkraft eingebaut werden.

Zwei Tage benötigt der Schaustellerbetrieb um das Riesenrad aufzubauen, „den Abbau schaffen wir in sechs Stunden“, erklärt die 21-jährige Amy Landwermann.

Bis dahin können die Ahauser vier Tage lang eine tolle Aussicht über Ahaus genießen.

Rollstuhlgerechte Spezialgondel

Das Riesenrad, Baujahr 1995, ist 38 Meter hoch und verfügt über 26 Gondeln, die drehbar sind und jeweils bis zu sechs Personen Platz bieten. Eine Besonderheit von „Caesar‘s Wheel“ ist eine rollstuhlgerechte Spezialgondel. Beleuchtet wird der Stahlkoloss von 15.000 Glühbirnen.

Erwachsene zahlen für eine vierminütige Fahrt 5 Euro, Kinder unter zehn Jahren können für 4 Euro mitfahren. Wer also Momente der Ruhe im ganzen Kirmestrubel braucht, für den ist eine Fahrt im Riesenrad ideal.

„Für mich ist es dann am Schönsten, wenn die Menschen mit einem Lächeln im Gesicht aus der Gondel steigen“, berichtet Amy Landwermann. Zwar hat die 21-Jährige eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau absolviert, aber auf der Kirmes geht es doch vor allem darum, den Besuchern ein ganz besonderes Freizeitvergnügen zu bescheren.

Über 80 Schausteller

Neben der Familie Landwermann sorgen über 80 weitere Schausteller vom 6. bis 9. September in Ahaus für Kirmesvergnügen. Hier eine kleine Auswahl an Fahrgeschäften und Preisen:

Ohne Autoscooter keine Kirmes. Das Fahrgeschäft der Familie Tovar ist seit Jahrzehnten ein Begriff auf der Ahauser Kirmes. Eine rasante Fahrt kostet drei 3 Euro, sechs Chips gibt es für 10 Euro. Beim Familientag am Freitag gibt es eine Fahrt im Autoscooter für 2,50 Euro, acht Chips kosten am ersten Kirmestag 10 Euro.

Eine Tour durch den Geisterdschungel „Ghost“ gibt es für 4 Euro. Das Laufgeschäft ist eine Kombination aus Glas-Irrgarten und Geisterlabyrinth. Lachen und Gruseln liegen hier nah beieinander. Für (angstfreie) Kinder gibt es kostenlos Dracula-Zähne.

Diese Fahrgeschäfte gibt es bei der Ahauser Kirmes 2019

Das Laufgeschäft Ghost bietet eine Kombination aus Glas-Irrgarten und Geisterlabyrinth. © Burghard

Ein Fahrt im Breakdance gibt es für 4 Euro. Chips für drei Fahren sind zum Preis von 10 Euro zu bekommen.

Eine Fahrt im „Jekyll and Hyde“ kostet 5 Euro, eine Einzelfahrt im Space-Flight-Simulator kostet 3 Euro, vier Karten gibt es für 10 Euro.

Freitag ist Familientag

Im Hochfahrgeschäft „Jump Street“ der Familie Klaasen gibt es eine Einzelfahrt für 3,50 Euro, vier Fahrten sind für 12 Euro zu haben. Der Kirmes-Freitag gilt außerdem traditionell als Familientag, an dem die Preise stark reduziert werden. Am Kirmes-Montag gibt es in der Happy-Hour von 17 bis 21 Uhr an den Fahrgeschäften beim Kauf eines Fahrchips einen weiteren kostenlos dazu.

Öffnungszeiten der Kirmes:
  • Freitag, 6. September, von 15 bis 24 Uhr (Familientag mit reduzierten Preisen)
  • Samstag, 7. September, von 14 bis 24 Uhr
  • Sonntag, 8. September, von 11 bis 23 Uhr
  • Montag, 9. September, von 13 bis 22 Uhr (von 17 bis 21 Uhr „Happy Hour“), Krammarkt von 9 bis 14 Uhr
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