Dorf Wessum zukunftsfähig und sicher gestalten

WESSUM Auf reges Interesse stieß der Bürgerabend des Heimatvereins Wessum, zu dem Vorsitzender Michael Gerling neben der Verwaltungsspitze der Stadt Ahaus und dem Ortsvorsteher Heinrich Lefert auch viele Vertreter der Wessumer Vereine und andere Interessierte auf der bis zum letzten Platz gefüllten Bauerntenne begrüßen konnte.

19.03.2009, 19:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Lefert bezeichnete den Bürgerabend als eine gute Gelegenheit für die Wessumer, sich über Vorhaben und Möglichkeiten zu informieren, sowie für die Verwaltung, Anregungen aus der Bevölkerung mitzunehmen.

Das Interesse und das Engagement der Wessumer im Bemühen, den Ort und das Dorfleben zukunftssicher zu gestalten, zeige sich auch in der großen Beteiligung bei der Erarbeitung eines Dorfentwicklungskonzepts.

Brauchbare Ideen

Bürgermeister Felix Büter betonte, dass die vielen Ideen und Projekte, die derzeit in Arbeitskreisen gesammelt werden, wichtig und gut seien für die Identität des eigenen Dorfes. Der Technische Beigeordnete Michael Tacke nutzte die Gelegenheit, über den Stand der Maßnahme zu berichten. Wenngleich viele Wessumer ihr Dorf positiv sähen, so wäre es doch wünschenswert, Möglichkeiten zu geben, dass sich mehr junge Familie und Gastronomie im Ortskern ansiedeln.

Einen Blick in die Zukunft wagte auch Kämmerer Hans-Georg Althoff, der sich deutlich für eine Entschuldung bis zum Jahr 2023 aussprach. Aber in Wessum stehen auch Investitionen an. Mit großer Freude wurde die Nachricht aufgenommen, dass nach einigen Terminverschiebungen nun im kommenden Jahr mit dem Bau des Radwegs Wessum-Ottenstein begonnen werden soll.

Hamalandstraße

Die Umgestaltung der Hamalandstraße, die in wenigen Wochen beginnt, sorgte für rege Diskussion. Ein beidseitiger Fahrradweg, die Schaffung weiterer Querungshilfen und die Erneuerung der Fahrbahndecke werden nicht nur für größere Verkehrssicherheit sorgen, sondern auch für optische Verbesserungen.

Sozial- und Kulturdezernent Hermann Kühlkamp erläuterte den Neubau eines dritten Wessumer Kindergartens an der Südstraße. Zwar sei die Gesamtzahl der Kindergartenkinder rückläufig, doch steige der Anteil der unter Dreijährigen. Kleinere Gruppen und eine höhere Versorgungsquote erforderten einen größeren Raumbedarf, der je nach Anmeldung, angepasst werden solle. hg

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